Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Weltstrafgericht warnt Philippinen wegen Massen-Gewalt
Nachrichten Brennpunkte Weltstrafgericht warnt Philippinen wegen Massen-Gewalt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:52 14.10.2016
Anzeige
Den Haag

Die Anklage des Internationalen Strafgerichtshofes hat die Philippinen wegen der massenhaften Tötung von mutmaßlichen Drogendealern vor einem Strafverfahren gewarnt.

Chefanklägerin Fatou Bensouda äußerte sich „sehr beunruhigt“ über Berichte, dass in drei Monaten mehr als 3000 Menschen von Sicherheitskräften getötet worden seien.

Erklärungen von hohen Beamten „scheinen diese Tötungen zu billigen und staatliche Einheiten und Bürger zu weiteren Übergriffen zu ermutigen“, heißt es in einer in der Nacht zum Freitag in Den Haag verbreiteten Erklärung der Anklägerin. Wer zu Massengewalt aufrufe oder sich daran beteilige, „kann von dem Gericht strafrechtlich verfolgt werden“, warnte Bensouda.

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte führt einen brutalen Krieg gegen den Drogenhandel in seinem Land. Menschenrechtler werfen ihm vor, Todesschwadronen zu dulden.

Die Anklage des Strafgerichtshofes will die Entwicklungen in dem asiatischen Land genau beobachten und schließt die Eröffnung von offiziellen Ermittlungen nicht aus. Die Philippinen sind Mitglied des Weltstrafgerichtes.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Brennpunkte Chronologie - Der Fall Peggy

Der spektakuläre Fall Peggy beschäftigt seit Jahren Ermittler und Öffentlichkeit.

24.10.2016

US-Rapper Coolio ist in Los Angeles wegen Waffenbesitzes angeklagt worden. Bei einer Flughafenkontrolle in Los Angeles im September sei in seinem Rucksack eine Handfeuerwaffe ...

14.10.2016

Die kolumbianische Regierung hat die Waffenruhe mit der linken Guerillaorganisation Farc bis zum Ende des Jahres verlängert.

14.10.2016
Anzeige