Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Zahl der Verkehrstoten zweites Jahr in Folge gestiegen
Nachrichten Brennpunkte Zahl der Verkehrstoten zweites Jahr in Folge gestiegen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:15 26.02.2016
Einsatzkräfte neben einem Fahrzeugwrack. Quelle: Benjamin Liss
Anzeige
Wiesbaden

Die Zahl der Verkehrstoten ist das zweite Jahr in Folge gestiegen. Auf Deutschlands Straßen starben im vergangenen Jahr 3475 Menschen, 2,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Auch die Zahl der Verletzten habe sich erhöht, und zwar um 1,1 Prozent auf rund 393 700. Die Polizei nahm 2015 rund 2,50 Millionen Unfälle auf, ein Plus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im langjährigen Vergleich sind die Zahlen aber weiter recht niedrig. So wurde etwa 2013 mit 3339 tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmern noch der niedrigste Stand seit 1950 erreicht. Die höchste Zahl hatte es 1970 gegeben - damals waren 21 000 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen.

Als einen wesentlichen Grund für die gestiegenen Zahlen nennen die Statistiker das Wetter: Besonders der milde Winter und ein sehr warmer, trockener Frühling hätten eine Rolle gespielt: „Bei günstigen Witterungsbedingungen wird mehr und häufig schneller gefahren“, teilte das Bundesamt mit.

Gemessen an der Einwohnerzahl ist das Risiko, tödlich zu verunglücken, in Brandenburg mit 73 Todesopfern je 1 Million Einwohner am größten. Über dem Bundesdurchschnitt von 43 Verkehrstoten je 1 Million Einwohner lagen auch Sachsen-Anhalt (65), Niedersachsen (59) und Mecklenburg-Vorpommern (58).


Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts - Prognose f�r 2015

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mehrere deutsche Biere sind nach einer Untersuchung des Münchner Umweltinstituts mit dem Pestizid Glyphosat belastet.

25.02.2016

Die türkische Luftwaffe hat erneut Stellungen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK im Nordirak angegriffen.

25.02.2016

Griechenland will in der Europäischen Union solange politische Beschlüsse blockieren, bis die vereinbarte gleichmäßigere Verteilung von Flüchtlingen auf die Mitgliedstaaten in die Tat umgesetzt wird.

24.02.2016
Anzeige