Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Zwei Tote nach Schusswechsel auf US-Militärbasis
Nachrichten Brennpunkte Zwei Tote nach Schusswechsel auf US-Militärbasis
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:40 09.04.2016
Anzeige
San Antonio

Schüsse auf US-Militärbasis: Auf dem Stützpunkt Lackland im US-Bundesstaat Texas hat es zwei Tote gegeben. Die Polizei vermutet, dass der Schütze unter ihnen ist.

Es sehe danach aus, dass er sich nach der Tat selbst getötet habe, sagte der Sprecher des Sheriffbüros von Bexar County auf Anfrage. Einen terroristischen Hintergrund schlossen die Ermittler aus.

Der Vorfall ereignete sich am Morgen (Ortszeit). Laut einem Bericht der „Air Force Times“ handelte es sich bei dem Täter um einen Piloten. Er habe einen Kommandeur einer Ausbildungsstaffel getötet, berichtete die Zeitung unter Berufung auf die interne Kommunikation des Pentagons.

Eine Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Der Befehlshaber des Stützpunktes, Bob LaBrutta, wollte unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen keine Angaben machen. Die Angehörigen müssten zunächst informiert werden, sagte er am Mittag auf einer Pressekonferenz. Die Tat ereignete sich demnach in einem Gebäude, in dem Unterrichtsräume und Büros untergebracht sind. Die Ermittler stellten am Tatort zwei Waffen sicher.

LaBrutta zeigte sich sichtlich erschüttert. „Wir haben heute Morgen einen dieser Anrufe bekommen, die man nie bekommen möchte“, sagte er. Er dankte den Sicherheitskräften, die innerhalb weniger Minuten vor Ort gewesen seien. Der Stützpunkt liegt westlich der Stadt San Antonio. Rund 8000 Menschen sind dort beschäftigt.

Tödliche Schüsse gab es in US-Militäreinrichtungen schon häufiger. Der größte Fall ereignete sich 2009 ebenfalls in Texas. Auf dem Stützpunkt Fort Hood erschoss ein Offizier 13 Menschen. Das Motiv: Er wollte die radikalislamischen Taliban in Afghanistan vor US-Soldaten schützen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mehr als eine Woche nach der Explosion auf einem Tankschiff im Duisburger Hafen mit mindestens zwei Toten verdichten sich die Hinweise auf Schweißarbeiten an Bord.

08.04.2016

Im US-Bundesstaat Virginia kommt ein Mann frei, der wegen Mordes und Vergewaltigung verurteilt worden war und 33 Jahre lang unschuldig in Haft saß.

09.04.2016

CSU-Chef Horst Seehofer schlägt vor, in einer großen Rentenreform die Altersbezüge für breite Bevölkerungsschichten wieder zu erhöhen.

08.04.2016
Anzeige