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Nachrichten Das bot das Kulturjahr 2017

Das bot das Kulturjahr 2017

„Die Reise nach Reims“ von Gioachino Rossini war die letzte italienische Oper des Komponisten. In einem noch nie im Norden dagewesenen Kooperationsprojekt wurde das Werk in Zusammenarbeit der Opernhäuser Kiel und Verona sowie des Theaters Lübeck auf die Bühne gebracht – und das auf eine sehr spezielle Weise. Der Künstler Joshua Held zeichnete einen Trickfilm, der im Hintergrund der Bühne projiziert wurde, die Sängerinnen und Sänger interagierten mit ihren gezeichneten Kollegen unter der Regie von Pier Francesco Maestrini. So gewann die handlungsarme, aber witzige Oper eine ganz neue Ebene, das Publikum war ebenso angetan von dieser modernen Form der Inszenierung wie die Kritik. In dieser Saison wird die Kooperation der drei Häuser fortgesetzt mit dem „Barbier von Sevilla“ – keines der drei Opernhäuser hätte eine solche Produktion allein stemmen können.

Quelle: OLIVER FANTITSCH

Das Reformationsjubiläum wurde 2017 in ganz Deutschland groß, aber etwas bieder und betulich gefeiert. Auch das Europäische Hansemuseum widmete dem Reformator Martin Luther und seinem Werk und Wirkung eine große Ausstellung. Ein Luther-Oratorium wurde von Gabriele Pott bei Kunst am Kai uraufgeführt – man konnte sich dem Mann aus dem Mansfeldischen kaum entziehen.

Quelle: Roessler, Lutz

Regisseur Milad Alami (l.) und Hauptdarsteller Ardalin Esmaili waren die großen Gewinner der Nordischen Filmtage. Ihr Streifen „Der Charmeur“ gewann den mit 12 500 Euro dotierten Hauptpreis des Festivals. „Der Charmeur“ ist der Debütfilm des dänischen Regisseurs. Den Publikumspreis der LN gewann die norwegische Produktion „Was werden die Leute sagen“ von Iram Haq.

Quelle: Olaf Malzahn
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