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Nachrichten Jahresrückblick 2015 - Oktober

Jahresrückblick 2015 - Oktober

Hamburg beschließt Gesetz zur Beschlagnahme leerstehender Immobilien
1. Oktober - Hamburg: Hamburg macht ernst: SPD, Grüne und Linke beschließen das umstrittene Gesetz zur Beschlagnahme leerstehender Immobilien zur Unterbringung von Flüchtlingen. Durch das „Gesetz zur Sicherung der Flüchtlingsunterbringung in Einrichtungen“ ist es fortan möglich, dass die Stadt auch gegen den Willen des Eigentümers etwa leerstehende Lagerhallen beschlagnahmen kann. Kritiker bemängeln, dass sich der Gesetzestext auf alle und nicht nur auf Gewerbeimmobilien bezieht.

Quelle: dpa

Melanie Leonhard neue Sozialsenatorin in Hamburg
1. Oktober - Hamburg: Hamburgs SPD- und Fraktionsvize Melanie Leonhard ist neue Sozialsenatorin der Hansestadt. Die mit 38 Jahren jüngste Ressortchefin im rot-grünen Senat folgt auf Detlef Scheele (SPD), der Mitte Oktober nach Nürnberg in den Vorstand der Bundesagentur für Arbeit wechselt. Der 58 Jahre alte Scheele leitete die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration in Hamburg seit 2011. Die Sozialbehörde ist unter anderem für die Unterbringung von Flüchtlingen und die Jugendfürsorge zuständig.

Quelle: dpa

Hamburger Filmfest eröffnet mit Catherine Deneuve
1. Oktober - Hamburg: Seinen größten Star feiert das 23. Hamburger Filmfest schon am Eröffnungsabend mit dem wichtigsten Preis und begeistertem Applaus: Frankreichs Leinwandikone Catherine Deneuve. Festivalchef Albert Wiederspiel gerät auf der Bühne ins Schwärmen. „Kein Stern am französischen, ja europäischen Filmhimmel strahlt so stark wie der Stern Catherine Deneuve.“ Die Schauspielerin erhält den Douglas-Sirk-Preis vor der Deutschlandpremiere von Jaco van Dormaels Werk „Das brandneue Testament“. Deneuve übernahm in dem in Cannes uraufgeführten Film, eine Nebenrolle. Insgesamt zeigt das Filmfest 172 Beiträge aus 52 Ländern.

Quelle: dpa

Kollision mit Süderelbbrücke: Verfahren gegen Kapitän eingestellt
2. Oktober - Hamburg: Im Prozess um die Kollision eines Binnenschiffs mit der Süderelbbrücke stellt das Hamburger Amtsgericht das Verfahren gegen den Kapitän ein. Der 34-Jährige aus Berlin muss aber eine Geldbuße von 2000 Euro zahlen. Gegen den mitangeklagten Elblotsen unterbricht das Gericht die Hauptverhandlung bis Ende des Jahres. Der Richter ordnet ein medizinisches Gutachten zur Verhandlungsfähigkeit des 75-Jährigen an. Das gut 160 Meter lange Schiff hatte am frühen Morgen des 11. Dezember 2014 die Autobahnbrücke der A1 gerammt und einen Millionenschaden verursacht.

Quelle: dpa

Kind mit verseuchten Spritzen gequält - Haftstrafe für Mutter
8. Oktober - Hamburg: Wegen Misshandlung ihres Kindes mit verseuchten Spritzen verurteilt das Landgericht Hamburg die Mutter zu zwei Jahren und neun Monaten Haft. Die 30-Jährige habe ihr Kind gequält und in Todesgefahr gebracht, sagt der Vorsitzende Richter. Die Angeklagte wird der Misshandlung von Schutzbefohlenen und der gefährlichen Körperverletzung in sechs Fällen schuldig gesprochen. Die Mutter hatte ihrem dreijährigen Sohn über Monate mit Fäkalien, Speichel oder Blumenwasser vermischte Substanzen gespritzt. Der Junge musste mehrfach ins Krankenhaus, zeitweise befand er sich in Lebensgefahr auf der Intensivstation.

Quelle: dpa
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