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„16xDeutschland“: Dokumentation über Hamburger Schanzen-Band

Hamburg „16xDeutschland“: Dokumentation über Hamburger Schanzen-Band

16 Bundesländer - 16 Kurzfilme, so lautet die Idee eines Filmprojekts der ARD. Filmemacher erzählen in 15-minütigen dokumentarischen Filmen von „ihrem“ Bundesland, in dem sie leben oder geboren wurden.

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Yildirim verbindet mit Hamburg Musik. Foto: Georg Wendt

Hamburg. 16 Bundesländer - 16 Kurzfilme, so lautet die Idee eines Filmprojekts der ARD. Filmemacher erzählen in 15-minütigen dokumentarischen Filmen von „ihrem“ Bundesland, in dem sie leben oder geboren wurden. Für Hamburg dreht Regisseur Özgür Yildirim (33) einen Kurzfilm über die Band kollektiv22 aus dem Schanzenviertel.

Der gebürtige Hamburger mit türkischen Wurzeln will mit seinem Beitrag zeigen, was Hamburg für ihn bedeutet. „Ich finde nichts schlimmer als Postkarten-Kitsch. Ich will den Zuschauern mein Hamburg zeigen, das von Musik geprägt ist“, sagt Yildirim, der mit Filmen wie „Chiko“ und „Blutzbrüdaz“ bekannt wurde.

  Bei einem „Tatort“-Dreh lernte Yildirim drei Mitglieder der Band kollektiv22 kennen und war sofort begeistert. Die gelernten Schauspieler David Berton (21), Ben Münchow (22) und Daniel Schütter (22) spielen mit vier weiteren Bandmitgliedern Crossover aus Softrock, Reggae, Rap und Soul. Dabei singen sie auf Deutsch und Englisch. „Ich glaube, dass wir mit unserer Band die Hamburger Musikszene gut repräsentieren und die Zuschauer so am besten das Schanzen-Flair verstehen“, sagt Münchow.

Gedreht wurde in den Wohnungen einiger Bandmitglieder, im Proberaum und bei einem Auftritt auf der Straße. Yildirim möchte die Musiker bis zu ihrem großen Auftritt beim Hamburger Dockville Festival am 18. August begleiten. Zu sehen ist „16x Deutschland“ am 5. und 6. Oktober, jeweils um 16 Uhr im Ersten.

dpa

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