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Kultur im Norden 60. Nordische Filmtage in Lübeck eröffnet
Nachrichten Kultur Kultur im Norden 60. Nordische Filmtage in Lübeck eröffnet
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10:43 02.11.2018
Das Lübecker TroubaDuo eröffnete die Filmtage musikalisch. Quelle: Olaf Malzahn
Lübeck

Die Gäste des Eröffnungsfilms der 60. Nordischen Filmtage, „Die kleine Genossin“ von Moonika Siimets, mussten sich dicht aneinander vorbeischieben, um ein Glas Sekt oder Orangensaft zu ergattern. Und auch diejenigen, die zuvor die Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in der MuK gehört hatten, schafften es noch rechtzeitig zur Eröffnung.

Die Mitglieder der Filmcrew des Eröffnungsfilms „Die kleine Genossin“ signierten das Filmplakat. Quelle: Olaf Malzahn

Gäste in großer Erwartung

Als eine der ersten kamen Katrin und Thilo Gollan aus der verregneten Innenstadt auf den roten Teppich. „Wir sind immer dabei. Im vergangenen Jahr war der Eröffnungsfilm wirklich überwältigend“, sagt Katrin Gollan, die sich deswegen besonders auf die Vorstellung gefreut hat. „Hoffentlich ist er nicht so traurig. Das kann ich nicht so ab.“

Künstlerin Susanne Adler ist sich hingegen sicher, dass ihr der Film gefallen wird. „Die Organisatoren der Filmtage treffen immer eine tolle Auswahl. Ich habe hier noch nie einen unangenehmen Film gesehen“, sagt Adler, die in den nächsten Tagen ein straffes Kinoprogramm vor sich hat. „Ich habe mir insgesamt 17 Karten gekauft. Und die erste Doku, die ich heute gesehen habe, hat mir schon ziemlich gut gefallen.“

Ein tolles Festival für Lübeck

Auch Bernd Schwarze, Pastor der Petrikirche, ist ein Fan der Nordischen Filmtage. „Lübeck fühlt sich in diesen Tagen so groß an, so international“, sagt Schwarze, der bei der FilmNachtAndacht in St. Petri eng mit den Nordischen Filmtagen zusammenarbeitet. „Lübeck kann dieses Festival wirklich gut gebrauchen.“

Charmant führte die dänische Schauspielerin Mille Maria Dalsgaard durch das Eröffnungsprogramm, befragte die Festivalleiter Linde Fröhlich und Florian Vollmers zu Höhepunkten im Programm, stellte die Jurys vor, interviewte den Staatssekretär für Kultur, Olaf Grundei, und zeigte Videobotschaften zum Jubiläum von Filmemachern aus vielen Ländern, bevor dann das Festival mit dem estnischen Film „Die kleine Genossin“ eröffnet wurde.

Über ihn und die weiteren Festivaltage konnten sich die Gäste danach beim Empfang im Dom austauschen.

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Petra Haase und Hannes Lintschnig

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