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„Aida“ bei den Schlossfestspielen Schwerin

Schwerin „Aida“ bei den Schlossfestspielen Schwerin

Choroper beendet die Verdi-Trilogie – Hälfte der Karten für Open Air-Veranstaltung ist bereits verkauft.

Schwerin. . Mit der monumentalen Oper „Aida“ beendet das Mecklenburgische Staatstheater in diesem Sommer seine Verdi-Trilogie bei den Schlossfestspielen Schwerin. Etwa die Hälfte der Karten für das Open Air ist bereits verkauft, wie Generalintendant Joachim Kümmritz gestern in Schwerin sagte. Die Oper hat am 8. Juli Premiere. Ähnlich wie in den Vorjahren sind bis zum 14. August 23 Aufführungen geplant. Mehr als 200 Künstler sollen an der Inszenierung von Georg Rootering beteiligt sein. Fast 300 Kostüme wurden geschneidert. Auch ein Elefant und zwei Kamele wurden engagiert.

Wie der musikalische Leiter Gregor Rot sagte, ist die Choroper mit dem großen Triumphzug bestens geeignet für Freiluftaufführungen. Zugleich sei sie eine individuelle Oper mit intimen Szenen und habe ein Alleinstellungsmerkmal durch die Darstellung orientalischen Milieus. Giuseppe Verdi (1813-1901) habe sich für das 1871 in Kairo uraufgeführte Werk intensiv mit orientalischer Musik befasst.

 Die Oper über die äthiopische Prinzessin Aida war ein Auftragswerk des ägyptischen Königshauses. In der tragischen Liebesgeschichte lebt Titelheldin Aida unerkannt im feindlichen Ägypten als Sklavin am Hof der Königstochter Amneris. Sie liebt Radames, einen ägyptischen Heerführer, den jedoch auch Amneris für sich erwählt hat.

„Aida“ läuft bei den Schlossfestspielen nach 1999 bereits zum zweiten Mal. Damals kamen mehr als 50000 Besucher. 2014 startete das Staatstheater eine Verdi-Trilogie mit „Nabucco“, 2015 folgte „La Traviata“.

• Internet: www.theater-schwerin.de/repertoire/musiktheater/aida.html

LN

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