Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 7 ° heiter

Navigation:
Alle Denkmäler in Hamburg sollen gleich geschützt werden

Denkmaeler Alle Denkmäler in Hamburg sollen gleich geschützt werden

Der Denkmalschutz in Hamburg soll vereinheitlicht werden. Künftig soll nicht mehr zwischen „erkannten“ und „geschützten“ Denkmälern unterschieden werden. Als 13.

Voriger Artikel
Militärpfarrer auf „Gorch Fock“ für Seelsorge und Ethikunterricht
Nächster Artikel
Kein Jubel bei Kisseler nach Probemessungen an Elbphilharmonie

Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler .

Quelle: Markus Scholz/Archiv

Hamburg. Der Denkmalschutz in Hamburg soll vereinheitlicht werden. Künftig soll nicht mehr zwischen „erkannten“ und „geschützten“ Denkmälern unterschieden werden. Als 13. Bundesland wolle man dafür das sogenannte Ipsa-Lege-System einführen, kündigte Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) am Dienstag in der Hansestadt an. Das neue Gesetz, das noch die Bürgerschaft passieren muss, stelle alle Denkmäler gleich und schaffe so Rechtssicherheit etwa hinsichtlich steuerlicher Abschreibungsmöglichkeiten und etwaiger Zuschüsse.

In Hamburg gibt es derzeit rund 4900 „erkannte Denkmäler“, von denen aber nur 1900 in die Denkmalliste eingetragen und dadurch geschützt sind. Durch das neue System werden laut Kulturbehörde auch alle „erkannten“ Denkmäler automatisch unter Schutz gestellt. Kisseler bezeichnete das geplante Gesetz als „großen Schritt für die historische Baukultur in der Stadt“. Die Fraktionen der alleinregierenden SPD und der Grünen begrüßten den Schritt.

Zugleich kündigte Kisseler an, dass Hamburg weiter die Aufnahme der Bergedorfer Sternwarte ins Unesco-Welterbe verfolge. Nach einem Senatsbeschluss solle ihre Behörde die konkrete Nominierung der Sternwarte vorbereiten, sagte die Senatorin.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur im Norden