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Kultur im Norden Alle Denkmäler in Hamburg sollen gleich geschützt werden
Nachrichten Kultur Kultur im Norden Alle Denkmäler in Hamburg sollen gleich geschützt werden
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05:36 02.11.2012
Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler . Quelle: Markus Scholz/Archiv
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Hamburg

Der Denkmalschutz in Hamburg soll vereinheitlicht werden. Künftig soll nicht mehr zwischen „erkannten“ und „geschützten“ Denkmälern unterschieden werden. Als 13. Bundesland wolle man dafür das sogenannte Ipsa-Lege-System einführen, kündigte Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) am Dienstag in der Hansestadt an. Das neue Gesetz, das noch die Bürgerschaft passieren muss, stelle alle Denkmäler gleich und schaffe so Rechtssicherheit etwa hinsichtlich steuerlicher Abschreibungsmöglichkeiten und etwaiger Zuschüsse.

In Hamburg gibt es derzeit rund 4900 „erkannte Denkmäler“, von denen aber nur 1900 in die Denkmalliste eingetragen und dadurch geschützt sind. Durch das neue System werden laut Kulturbehörde auch alle „erkannten“ Denkmäler automatisch unter Schutz gestellt. Kisseler bezeichnete das geplante Gesetz als „großen Schritt für die historische Baukultur in der Stadt“. Die Fraktionen der alleinregierenden SPD und der Grünen begrüßten den Schritt.

Zugleich kündigte Kisseler an, dass Hamburg weiter die Aufnahme der Bergedorfer Sternwarte ins Unesco-Welterbe verfolge. Nach einem Senatsbeschluss solle ihre Behörde die konkrete Nominierung der Sternwarte vorbereiten, sagte die Senatorin.

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