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Auf die Mischung kommt’s an, sagt Susanne Adler

Lübeck Auf die Mischung kommt’s an, sagt Susanne Adler

Die Burgstraße ist im Kommen, sagen wir uns gerne in der dortigen Interessengemeinschaft und freuen uns über jedes Geschäft, das eröffnet.

Lübeck. D ie Burgstraße ist im Kommen, sagen wir uns gerne in der dortigen Interessengemeinschaft und freuen uns über jedes Geschäft, das eröffnet. Seit gut eineinhalb Jahren kümmere ich mich für die Gemeinschaft Lübecker Künstler um den Kulturraum Artler mit Ausstellungen, Vorträgen, Versammlungen. Die Nachbarschaft ist großartig und kooperativ.

 

LN-Bild

Susanne Adler (59) hat an der Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg studiert und lebt als freischaffende Künstlerin in Lübeck. Sie ist Mitglied der Gemeinschaft Lübecker Künstler, betreut den Kulturraum Artler und organisiert die „Offenen Ateliers“ im Frühjahr.

Quelle: Wolfgang Maxwitat

Zwischen Atelier in der Charlottenstraße und Galerie in der Burgstraße mit dem Fahrrad unterwegs, genieße ich einmal mehr die kurzen Entfernungen in der Stadt. Selbst wenn etwas „außerhalb“ ist, sind die Strecken schnell überwunden. Ein Theater in der Moislinger Allee? Oh ja, das ist so nah. Fund:us . Wie begeisternd, dass sich immer wieder neue, besondere Kulturorte in der Stadt etablieren. Auch kinderleicht zu erreichen, die feine Galerie von Hubertus Hoffschild in der Goethestr. 8, einen Besuch in der aktuellen Ausstellung „6 aus Dresden“ sollte man nicht versäumen.

Meine Musikentdeckung des letzten Jahres: Malia mit ihrem Album Convergence (ihre wunderbar coole, jazzige Stimme wird mit Elektrosound kombiniert) liegt ab und an im CD-Player. Aber noch häufiger derzeit eine Übe-CD mit Chorstücken von Mendelssohn, Brahms und anderen, die wir mit der Chorwerkstatt Lübeck aufführen werden. Ein Sommer-Chorprojekt auf hohem Niveau, das längst kein Geheimtipp mehr ist. Dieses Mal können wir unser Konzert am 31. Juli in der Propsteikirche Herz Jesu an der Parade geben.

Ungelesene Bücher stapeln sich hoch – aber ab und an gelingt doch ein Versinken, wie unlängst in die amüsanten und auch nahegehenden Beschreibungen von Joachim Meyerhoff in „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. Während der Ausbildung auf der Schauspielschule lebt er bei den innig geliebten, verschrobenen Großeltern. Zwei außergewöhnliche Welten. Sehr zu empfehlen.

Drachenladen, Nordische Filmtage, Vai Bistro, Galerie Siebert, Baltic Jazz Singers, Kommunales Kino, Amaro, Hansetanz, Wakenitzschwimmbad, Opernpremiere – wirklich so Vieles, was mich in dieser Stadt begeistert, die Liste könnte ich immer weiter führen. Wir haben es einfach sehr gut, hier in Lübeck zu leben.

LN

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