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Auf ein Wiedersehen im neuen Jahr

Hamburg Auf ein Wiedersehen im neuen Jahr

Karin Beiers Hamburger Auftakt erst am 18. Januar.

Intendantin vor geschlossenem Vorhang: Karin Beier.

Quelle: dpa

Hamburg. Nach dem Baustellenunfall am Hamburger Schauspielhaus muss das Theater seinen gesamten Spielplan im Großen Haus umstellen. Die Eröffnungspremiere „Die Rasenden“ von Intendantin Karin Beier, die am kommenden Freitag stattfinden sollte, ist nun für den 18. Januar geplant. „Im Startblock zu stehen und nicht loslegen zu können, das ist nicht leicht“, sagte Karin Beier gestern.

Ende Oktober hatten die Gegengewichte des Eisernen Vorhangs bei Bauarbeiten den Bühnenboden zerschlagen. „Der Eiserne Vorhang kann repariert werden“, sagte Geschäftsführer Peter Raddatz. Der Bauschaden liege bei rund 200 000 Euro, der Vermögensschaden wegen des Ausfalls von Vorstellungen und der Anmietung von Ausweichquartieren betrage rund 1,5 Millionen Euro. Diese Summe müssten das Schauspielhaus und die Kulturbehörde vorstrecken, bis gerichtlich geklärt sei, wer für den Schaden zahlen muss.

Nach der Eröffnungspremiere im großen Haus folgen im neuen Jahr „Der Sturm“ am 23. Januar (Regie: Maja Kleczewska) und „Die Ballade vom Fliegenden Holländer“ am 8. Februar — inszeniert von Sebastian Baumgarten. Beiers für den 11. Januar geplante zweite Premiere, „Pfeffersäcke im Zuckerland & Strahlende Verfolger“ von Elfriede Jelinek, wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Die für kommenden Sonnabend geplante Premiere „Schwarze Augen, Maria“ des dänisch-österreichischen Künstlerduos Signa findet in einer ehemaligen Schule statt (Wartenau 16);

„Nach Europa“ in der Regie von Friederike Heller wird am Sonntag im Malersaal aufgeführt..

LN

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