Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
Aus dem Nichts . . . ins Glück, sagt Klaus Schlie

Lübeck Aus dem Nichts . . . ins Glück, sagt Klaus Schlie

Vier Wochen lang öffnen „Natur“ und „Kultur“ im Herzogtum Lauenburg alle Wege, die zu uns führen, um die Sinne zu stimulieren, zu verwöhnen und zu verzaubern.

Voriger Artikel
Ein Instrument der sanften Emotionen
Nächster Artikel
Mit Christo übers Wasser gehen

Klaus Schlie (62) ist seit 2011 ehrenamtlicher Präsident der Stiftung Herzogtum Lauenburg und seit 2012 Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages. Die Stiftung ist im Auftrag des Kreises Kulturträger und seit 2015 von der Landesregierung zum Kulturknotenpunkt auserwählt.

Lübeck. Vier Wochen lang öffnen „Natur“ und „Kultur“ im Herzogtum Lauenburg alle Wege, die zu uns führen, um die Sinne zu stimulieren, zu verwöhnen und zu verzaubern. Es begeistert mich, wenn die Kulturschaffenden unserer Region die Menschen aus nah und fern in die einzigartige Symbiose unserer einmaligen Naturlandschaft entführen, um künstlerische Impressionen mit allen Sinnen zu erleben und daraus die Kraft zu schöpfen, die wir Menschen benötigen, um das Leben zu genießen.

Der 11. KulturSommer am Kanal der Stiftung Herzogtum Lauenburg bietet vom 9. Juli bis zum 8. August vielen Menschen und mir die Möglichkeit, frei nach Seneca dem Jüngeren die „Erfüllung menschlichen Wünschens und Strebens“ wahrnehmen zu können. Aus dem Nichts ins Glück.

Die Vielfalt der kulturellen Ereignisse allein im musischen Genre fasziniert mich. „Musik wie von Engeln“ mit dem Gudower Psalterensemble St. Marien oder ein sommerlicher Dorfabend inmitten der Güsteraner Seenlandschaft. Nichts verspricht mehr Glück und nirgends ist das Glück flüchtiger als in der Liebe. Im Kanu-Wandertheater die Liebesgeschichte von Romeo und Julia auf dem Schaalseekanal erleben – das weckt Begeisterung, führt zum Entzücken.

Das Schleswig-Holstein Musik Festival, Jazz Baltica und unsere großartige Theaterlandschaft in Lübeck, Kiel und das Landestheater prägen in einmaliger Weise das kulturelle Image unseres Bundeslandes. Mich faszinieren die Aufführungen des Festivals: Joseph Haydn mit dem Elbphilharmonie Orchester oder Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ von Nigel Kennedy interpretiert. Ein weiterer Höhepunkt aus meiner Sicht ist das Konzert der Wiener Sängerknaben im Ratzeburger Dom.

Mir bereiten aber vor allem auch die Kulturschaffenden Freude, die vor Ort in unserer Region wirken und ihre künstlerische Kraft aus dem Ambiente der Natur, der dörflichen Strukturen oder der mittelalterlichen Städte schöpfen. Heimat als Inspiration.

Bismarck und seinen Förster im Sachsenwald auf einem theatralen Spaziergang zu erleben, bleibt ein unvergessenes Erlebnis. Genauso wie BEAT ‘N‘ DANCE, wo 60 junge Menschen aus der Region aus Rock, Rap und Ballade mit Beat ‘n‘ Dance den Sound der Liebe erfinden.

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur im Norden