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Aus dem Osten was Neues

Aus dem Osten was Neues

National und international erfährt non- konformistische DDR-Kunst gerade eine spektakuläre Aufwertung.

Lübeck. Bildende Künstler aus der DDR waren und sind Weltspitze. Seit mehr als drei Jahrzehnten dominieren Republikflüchtlinge wie Günther Uecker, Gerhard Richter, Sigmar Polke, Georg Baselitz oder A.R. Penck den deutschen wie den internationalen Kunstmarkt. Jetzt rückt die Gruppe, die bis zur Wende oder fast bis zur Wende in der DDR ausharrte, nach. Eine ganze Reihe von Ausstellungen definiert die Kunstlandschaft in Deutschland neu und wertet die nonkonformistischen Künstler aus der DDR auf: In Berlin gab es in der Neuen Nationalgalerie „Kunst in der DDR“ und im Martin-Gropius-Bau „Gegenstimmen“, in Los Angeles „Art of two Germanys“. Das Museum of Modern Art in New York hat eine Vortragsreihe über ostdeutsche Kunst initiiert, eine Überblicksschau ist im Bostoner Busch- Reisinger-Museum der Harvard- Universität geplant. Bis zum 4. Februar läuft noch die Ausstellung „Hinter der Maske“ im Potsdamer Museum Barberini. Sie gibt einen Überblick und rundet diese Entwicklung ab. Ihr Erfolg ist erstaunlich. Etwa 200 Künstlerinnen und Künstler werden gerade neu bewertet. Bei manchen ist das Oeuvre bereits erforscht, bei anderen ist noch vieles zu entdecken. Einige stellen wir hier vor.

Christian Schwandt

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