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„Aus dem Rahmen fallen“, sagt Barbara Engel

Lübeck „Aus dem Rahmen fallen“, sagt Barbara Engel

B eim Arbeiten in meinem Atelier bei der Künstlerinnenorganisation Gedok höre ich gerne Musik. Deshalb steht eine Musikanlage in meinem Atelier.

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Barbara Engel (44) hat an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert und war Meisterschülerin bei Professor Alfonso Hüppi. Ihre Arbeiten sind noch bis zum 31. März in der Anwaltskanzlei Dr. Pfeifer & Kollegen, Hüxtertorallee 2, in Lübeck zu sehen.

Quelle: Lutz Roeßler

Lübeck. B eim Arbeiten in meinem Atelier bei der Künstlerinnenorganisation Gedok höre ich gerne Musik. Deshalb steht eine Musikanlage in meinem Atelier. Ich höre Musik aus unterschiedlichen Kulturen, Fado aus Portugal etwa und Vieles auch aus dem arabischen Raum — meine Mutter hat lange in Ägypten gelebt. Zurzeit liegt Billie Holiday im CD-Player, ich liebe ihre unverwechselbare Stimme, und der Jazz ist eine schöne lässige Begleitmusik, wenn ich im Atelier arbeite. Sehr gerne besuche ich auch die Konzerte der Lübecker Musikhochschule , bei denen die Studierenden aus den unterschiedlichsten Disziplinen ihre Fähigkeiten zeigen können.

Einen kleinen Eindruck von der künstlerischen Arbeit der Mitglieder in der Gemeinschaft Lübecker Künstler vermittelt derzeit (bis zum 27. Februar) eine kleine „Werkschau“ in der Galerie Artler in der Großen Burgstraße 32. Dort zeigen 30 Künstler und Künstlerinnen ihre Arbeiten: Malereien, Zeichnungen, Collagen, Fotografien und Skulpturen — 170 Werke auf 70 Quadratmetern, da gibt es viel zu sehen!

Im Sommer wird es eine größere Ausstellung der Gemeinschaft im Behnhaus geben, die im Dialog zur dortigen Dauerausstellung stehen soll. Damit beschäftige ich mich gerade und entwickele Ideen dafür — was das konkret sein wird, möchte ich jetzt aber noch nicht verraten.

Eine schöne Möglichkeit, die Schätze des St. Annen-Museums zu entdecken, sind die Kulturspaziergänge mit Annette Klockmann um 15 Uhr an jedem 3. Donnerstag eines Monats. Beim nächsten Spaziergang am 18. Februar gilt es, das „Weiße Gold“ zu entdecken, das Tische und Tafeln schmückt: Annette Klockmann erzählt dann unter anderem von Johann Böttger (1682-1719), dem Schöpfer des Pozellans in Europa.

Im Theater Combinale möchte ich mir „Das Glück hat keinen Namen“ ansehen, eine hinreißend komische Arzt-Klamotte in der Reihe „Perlen der Trivialliteratur“ mit Live-Musik meines alten Freundes Sven Breuel. Und ich freue mich auf den Nordischen Theaterfrühling mit dem 3. Lübecker Kindertheaterfestival vom 22. bis zum 30. März.

LN

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