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Bayerische Filmpreise für Striesow und Polt

Bayerische Filmpreise für Striesow und Polt

München. Der Schauspieler Devid Striesow hat für seine Darstellung Martin Luthers den Bayerischen Fernsehpreis erhalten.

München. Der Schauspieler Devid Striesow hat für seine Darstellung Martin Luthers den Bayerischen Fernsehpreis erhalten. Die Auszeichnung wurde am Freitagabend im Münchner Prinzregententheater vergeben. Striesow stellt den Reformator in dem ARD-Fernsehfilm „Katharina Luther“ dar. Neben dieser Rolle war Striesow noch für den Film „Das weiße Kaninchen“ nominiert worden.

In diesen Filmen beweise Striesow ein „unglaubliches Gefühl für die Rolle“ und verschwinde bravourös in den Figuren, begründete die Jury die Wahl.

Den „blauen Panther“ für die beste Schauspielerin erhielt Sonja Gerhardt als Hauptprotagonistin in „Ku’damm 56“ (ZDF) und „Jack the Ripper“ (SAT.1). Nach Einschätzung der Jury zeigt die Schauspielerin in „unterhaltsamer Authentizität“ eine „spürbare, ehrliche Begeisterung für die jeweilige Rolle“.

Der Kabarettist und Autor Gerhard Polt bekam unter Standing Ovations des Publikums den Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten. Polt sei ein Sprachkünstler mit einmaligem Humor, der das politische Leben und die bayerische Lebensart auf den Punkt bringe, sagte die bayerische Medienministerin Ilse Aigner (CSU) in ihrer Laudatio. Den mit 10000 Euro dotierten Nachwuchsförderpreis erhielt Katrin Nemec für ihre Dokumentation „Vom Lieben und Sterben“ (ARD/BR).

In der Sparte Fernsehfilme bekam Daniela Knapp einen Filmpreis für ihre Kameraführung in „Katharina Luther“. Weitere Preise gingen in dieser Kategorie an Christian Becker, den Produzenten von „Winnetou, der Mythos lebt“ (RTL), Christian Schwochow, Regisseur von „Mitten in Deutschland: NSU“ (ARD) und die Autoren der ZDF-Serie „Morgen hör ich auf“, Martin Eigler, Sönke Lars Neuwöhner und Sven S. Poser.

LN

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