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Begriff „Neger“ bleibt in Endes „Jim Knopf“

Stuttgart Begriff „Neger“ bleibt in Endes „Jim Knopf“

Das heute als rassistisch geltende Wort „Neger“ bleibt in der Jubiläumsausgabe von Michael Endes „Jim Knopf“ erhalten.

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Jim Knopf.

Quelle: Thienemann

Stuttgart. Das heute als rassistisch geltende Wort „Neger“ bleibt in der Jubiläumsausgabe von Michael Endes „Jim Knopf“ erhalten. Zum einen, weil sich Autor Ende (1929-1995) nicht mehr äußern könne; zum anderen, da „Neger“ nur in einer Szene vorkomme, die vor allem dazu diene, den Fotografen Herrn Ärmel als Besserwisser darzustellen, teilte der Stuttgarter Verlag Thienemann-Esslinger mit. Man habe sich deshalb entschieden, den Begriff in der kolorierten Ausgabe von „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ zum 55. Geburtstag stehen zu lassen.

Das Wort wird verwendet, als die Bewohner von Lummerland das Postpaket mit dem schwarzen Baby Jim finden und Herr Ärmel sagt: „Das dürfte vermutlich ein kleiner Neger sein.“

Thienemann-Verlegerin Bärbel Dorweiler zitierte gestern Endes Scheinriesen Tur Tur: „Eine Menge Menschen haben doch irgendwelche besonderen Eigenschaften. Herr Knopf, zum Beispiel, hat eine schwarze Haut. So ist er von Natur aus und dabei ist weiter nichts Seltsames, nicht wahr?“

LN

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