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Berliner Theatertreffen wird jung und weiblich

Berliner Theatertreffen wird jung und weiblich

Zwei Inszenierungen des Hamburger Schauspielhauses wurden in die Hauptstadt eingeladen.

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„Effi Briest“ in der Aufführung im Hamburger Schauspielhaus mit Yorck Dippe (Saxofon) und Ute Hannig (Violine).

Quelle: Friedemann Simon

Berlin. Das Berliner Theatertreffen, eines der wichtigsten Festivals für das Gegenwartstheater, präsentiert sich in diesem Jahr jung und weiblich. Fast die Hälfte der eingeladenen Theatermacher sei weiblich, auffallend viele gehörten zur jüngeren Generation, sagte Festivalleiterin Yvonne Büdenhölzer gestern bei der Vorstellung des Programms in der Hauptstadt. „Es zeichnet sich ein deutlicher Generationenwechsel ab.“

Vom 6. bis 22. Mai sind in Berlin zehn herausragende Inszenierungen zu sehen. Die Bundeshauptstadt ist mit drei Bühnen vertreten, das Hamburger Schauspielhaus erhielt zwei Einladungen. Die weiteren Stücke kommen aus München, Kassel, Wien, Karlsruhe und Zürich.

Zehn besonders „bemerkenswerte“ Inszenierungen sind für das 53. Theatertreffen deutschsprachiger Bühnen in Berlin ausgewählt worden:

„The Situation“ von Yael Ronen & Ensemble, Regie Yael Ronen (Maxim Gorki Theater, Berlin).

„der die mann“ nach Konrad Bayer, Regie Herbert Fritsch (Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin).

„Väter und Söhne“ von Brian Friel nach Iwan Turgenjew, Regie Daniela Löffner (Deutsches Theater, Berlin).

„Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen, in der Bearbeitung von Dietmar Dath, Regie Stefan Pucher (Schauspielhaus Zürich).

„Schiff der Träume“ . Ein europäisches Requiem nach Federico Fellini, Regie Karin Beier (Deutsches Schauspielhaus, Hamburg).

„Effi Briest — allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie“ von Clemens Sienknecht und Barbara Bürk nach Theodor Fontane, Regie Clemens Sienknecht und Barbara Bürk (Deutsches Schauspielhaus, Hamburg).

„John Gabriel Borkman“ nach Henrik Ibsen von Simon Stone, Regie Simon Stone (Burgtheater, Wien — in Kooperation mit den Wiener Festwochen und dem Theater Basel).

„Mittelreich“ nach Josef Bierbichler, Regie Anna-Sophie Mahler (Münchner Kammerspiele).

„Stolpersteine Staatstheater“ von Hans-Werner Kroesinger, Regie Hans-Werner Kroesinger (Staatstheater Karlsruhe).

„Tyrannis“ von Ersan Mondtag, Regie Ersan Mondtag (Staatstheater Kassel)

Der Fernsehsender 3sat zeigt jeweils am Sonnabend insgesamt drei Stücke vom Theatertreffen Berlin:

Iwan Turgenjews „Väter und Söhne vom Deutschen Theater Berlin am 7. Mai um 20.15 Uhr.

„Effi Briest — allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie“ vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg am 14. Mai um 20.15 Uhr.

„John Gabriel Borkman“ von Hendrik Ibsen, Burgtheater im Akademietheater Wien am 21. Mai um 20.15 Uhr.

LN

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