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Böse Leute gibt es auch auf Sylt

Lübeck Böse Leute gibt es auch auf Sylt

Vier Alte auf Spurensuche: Als eine Einbruchsserie die Nordseeinsel Sylt erschüttert, beginnen rüstige Hobbyermittler um den pensionierten Hauptkommissar Karl Sönnigsen ...

Lübeck. Vier Alte auf Spurensuche: Als eine Einbruchsserie die Nordseeinsel Sylt erschüttert, beginnen rüstige Hobbyermittler um den pensionierten Hauptkommissar Karl Sönnigsen auf eigensinnige Art und Weise mit den Untersuchungen. Während die Polizei im Dunkeln tappt, sammeln Karl und seine Freunde Beweise, befragen Zeugen und begeben sich dabei selbst in Gefahr.

 

LN-Bild

Autorin Dora Heldt.

Quelle: dpa

Autorin Dora Heldt hat mit „Böse Leute“ erstmals einen Kriminalroman geschrieben. Bisher war die gebürtige Sylterin Heldt durch Unterhaltungsliteratur wie „Urlaub mit Papa“ oder „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“ bekannt. Doch sie bleibt sich auch im neuen Genre treu. Statt Gewaltszenen gibt es eine unterhaltsame und spannende Geschichte, die an frühere Bücher anknüpft.

Der Protagonist Karl Sönnigsen kann es einfach nicht lassen. Als der Pensionär von der Einbruchsserie in Eigenheime der Sylter hört, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Doch als es plötzlich bei einem weiteren Einbruch eine Tote gibt, wird die Sache brisant. Karl heckt mit Kumpel Onno, der Chorschwester Inge und Strohwitwe Charlotte einen geheimen Plan aus, und das Rentnerquartett scheint dem Täter tatsächlich auf die Schliche zu kommen. Doch Karls Nachfolger im Westerländer Polizeirevier macht den Detektiven das Leben schwer.

Auch die Liebe kommt im Kriminalroman nicht zu kurz. Maren, die ihren Polizeidienst auf der Insel antritt und wieder bei Vater Onno einzieht, trifft im Revier auf einen alten Bekannten. Doch der ist zehn Jahre jünger als sie, und so entsteht ein Liebes-Wirrwarr, wie sich das in den Romanen von Dora Heldt gehört.

„Böse Leute“ von Dora Heldt, DTV, 442 Seiten, 14,90 Euro.

Von Maike Wegner

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