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Kultur im Norden Bryan Adams singt den Regen weg
Nachrichten Kultur Kultur im Norden Bryan Adams singt den Regen weg
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21:21 21.06.2013
Von Majka Gerke
Schlicht gekleidet und frisiert: Adams beim Konzert in Hamburg. Quelle: Foto: dpa

Man kann es Pech nennen, wenn sich pünktlich zu Beginn eines Open-Air Konzertes die Schleusen des Himmels öffnen und ein Sturzregen losgeht. Man kann es auch einfach ignorieren.

So wie die rund 4000 Menschen, die im Hamburger Stadtpark Bryan Adams feiern. Und der 53 Jahre alte kanadische Sänger mit der rauen Stimme bringt es fertig, dass man nasse Füße und tropfende Jacken glatt vergisst.

Adams, gewohnt schlicht in Jeans und schwarzem T-Shirt, die Haare streng nach hinten gegelt, wirbelt über die Bühne und scherzt gutgelaunt mit seiner Band und dem Publikum. „Es sieht aus wie der weltgrößte Wet-T-Shirt Contest“, witzelt er.

Im Gepäck haben Adams und seine altgedienten Musiker Songs aus den vergangenen 30 Jahren wie „Kids wanna Rock“, „Back to you“ und natürlich die Dauerbrenner „Heaven“ oder „Summer of ‘69“. Das sei übrigens der beste Song, um eine angeknackste Beziehung zu flicken, gibt Adams den männlichen Fans mit auf dem Weg.

Textsicher schmettert das brodelnde Publikum alles mit, übernimmt nicht nur bei „Cuts like a knife“ den Refrain. „Das ist sehr gut“, lobt Adams begeistert die Sangeskünste der Hamburger. Für „When you‘re gone“ holt er sich weibliche Unterstützung aus dem Publikum. Sophie, Studentin aus Hamburg, übernimmt den Part von Spicegirl Mel C. und schlägt sich achtbar.

Nach knapp zwei Stunden ist alles vorbei. Eben noch schwärmt Adams über die Energie des Publikums und spielt ohne Band, „Straight from the Heart“, dann gehen auf der Bühne alle Lichter an. Zurück bleibt ein Publikum, das nur mühsam in die Realität findet und gerne noch etwas länger den Regen vergessen hätte.

mg

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