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Kultur im Norden Bullis, Kiter und Joseph Haydn
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13:55 25.02.2016
Volles Programm: Veranstaltungsleiterin Andrea Opielka.

Ganze 30 Jahre mussten sich die Insulaner gedulden. Doch jetzt sind sie schon fest etabliert: Wenn morgen, 26. Februar, das SHMF-Programm für 2016 offiziell präsentiert wird, gehört Fehmarn nach der erfolgreichen Vorjahrespremieren erneut zu den Spielorten. Wie 2015 sind zwei Konzerte auf der Insel geplant.

Noch ist das Programm ein streng gehütetes Geheimnis. Nur so viel: Die beiden Spielorte des Vorjahres — die rustikale Scheune auf Johannisberg und die ehrwürdige St. Nikolaikirche in Burg — sind wieder gebucht. Und auch für Abwechslung ist gesorgt, verriet Dienstagabend im Tourismusausschuss Fehmarns Veranstaltungsleiterin Dr. Andrea Susanne Opielka. Auf Johannisberg wird es am 17. Juli ein Crossover-Konzert geben, in der St. Nikolaikirche am 14. August ein Konzert passend zum diesjährigen SHMF-Themenschwerpunkt „Joseph Hadyn“.

Kultur satt gibt es ohnehin in diesem Jahr. So locken bereits vom 29. April bis 13. Mai die „28. Burger Kunsttage 2016“. Unter dem Motto „Von Wien gen Norden“ verwandelt sich das „Senator-Thomsen- Haus“ in Burg in einen kleinen Konzertsaal mit einzigartiger Atmosphäre. Zu Gast sind die Sängerin Froya Gildberg, die Pianistin Lydia Maria Bader sowie das Klavierduo Walachowski.

Erfolgreicher denn je war dafür die Sponsorenakquise. Gelder in Höhe von rund 3500 Euro kommen diesmal zusammen, so Opielka. Dabei sind viele langjährige Sponsoren wie von Beginn an die LN, aber auch neue Unterstützer. Intensiviert werden 2016 die stets ausgebuchten Fährschiffkonzerte in Kooperation mit der Reederei Scandlines. Sonderflyer hierzu sowie zu den Kindertheater-Veranstaltungen werden auch 2016 aufgelegt.

Der Tourismus-Service Fehmarn sieht sich bei diesen Aktivitäten durch viele Gäste unterstützt. Denn bei einer Umfrage in 2015 haben die meisten Teilnehmer die Bereiche Kultur und Sport am stärksten gewichtet.

Stichwort Sport: Hier steht der Wassersport obenan, vor allem das Surfen und Kiten. Für das SURF-Festival am langen Himmelfahrts-Wochenende hat der dreimalige Weltmeister und „Surfer of the Year“

Philip Köster zugesagt. Opielka: „Er gilt in der Szene als der neue Björn Dunckerbeck. Köster wird radikale Moves zeigen, wenn der Wind dies zulässt.“

Längst purzeln die Rekorde. Der spektakuläre Wechsel des Kitesurf World Cup von St. Peter-Ording nach Fehmarn (26. August bis 4. September) zahlt sich schon aus. Opielka bilanzierte eine Medienreichweite von 242,5 Millionen Kontakten: Das Event löst ein Echo in 48 Printmedien, zehn TV- und sieben Hörfunk-Sendungen aus, bevor es überhaupt begonnen hat.

Und noch einen Rekord gibt es: 1000 Bullis machen Fehmarn am Mittsommer-Wochenende im Juni zur Festival-Insel. Binnen drei Monaten nach dem Start des Ticketverkaufs waren alle Plätze im Beach Camp weg. Wer noch kommen will, findet auf den 16 Campingplätze Insel aber noch Stellflächen zum gleichen Preis wie im Beach Camp.

Gastgebertag 2016

In der Inselschule in Burg richtet der Tourismus-Service Fehmarn am Sonnabend, 5. März, den 2. Gastgebertag für die Vermieter der Insel aus.

Vorträge und Info-Stände locken von 10 bis 17 Uhr. Im Angebot sind Themen wie Klassifizierung von Ferienunterkünften und gezielte Vermarktung (unter anderem mit Filmproduzent Oliver Gäbel) und eine Diskussion mit Tourismusdirektor Oliver Behncke.

Gerd-J. Schwennsen

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