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Kultur im Norden Eine „Weihnachtsbäckerei“ für Groß und Klein
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17:58 03.12.2018
Rasante Weihnachtsbäckerei in Schmidts Tivoli. Quelle: Foto: dpa
Hamburg

31 Jahre nachdem Rolf Zuckowskis Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ erstmals erschienen ist und seitdem geradezu zu einem Volkslied avancierte, feierte die Musicalproduktion jetzt Uraufführung auf der Reeperbahn. Neben Titeln wie „Es schneit“ und „Dezemberträume“ von Kinderlieder-Guru Zuckowski verzückten auch Klassiker wie „Kling Glöckchen klingeling“ die kleinen und großen Gäste in Schmidts Tivoli – unter letzteren auch Dieter Hallervorden.

Schmidt-Autor Martin Lingnau, („Das Wunder von Bern“ ) war bereits vor vier Jahren mit dem Wunsch an Zuckowski herangetreten, rund um dessen Winterlieder ein Kindermusical schreiben zu dürfen. Gemeinsam mit Co-Autorin Hannah Kohl und Regisseurin Carolin Spieß kreierte Lingnau ein detailverliebtes Werk, das schon ab nächstem Jahr deutschlandweit auf Tour gehen soll.

Die Story: Paul, Jonas und Emily wollen mit ihren Eltern wie in jedem Jahr Kekse backen. Als diese jedoch auf dem Weg zum „Zehn-Jahre-Jubiläum-Wiedersehen-mit-allen-Freunden-und- Geschäftspartnern-der-Hoffmann-von-Fallersleben-Universität“ einschneien, müssen die Kinder kurzerhand selbst für das Backwerk sorgen. Doch auf dem idyllischen Weihnachtsmarkt kauft das quirlige Trio statt der nötigen Zutaten lieber dekorativen Schnickschnack. Zu allem Überfluss verfolgt die schrullige Nachbarin Frau Schnitzenbacher die Geschwister. Drehbare Holzhausensembles verwandeln die Bühne wahlweise in die behagliche Küche, den verschneiten Außenbereich oder einen romantischen Weihnachtsmarkt. Der sprechende Hund Muffin macht die Kinder im Publikum zu seinen Komplizen. In Erinnerung bleibende Gimmicks wie tanzende Schneemänner, sich verbiegendes Backwerk (dank des Akrobaten Nicolas Bothe) und Wortungetüme wie „Bim-Bam-Bella-Tinkie-Trixie-Ich-bin-Deine-Freundin-Puppe“ sorgen zusammen mit den dynamischen Choreographien für einen durchgehenden Staune-Modus bei den Kindern. Für sozialkritische Untertöne ist der „Leierkastenmann“ zuständig.

„Die Weihnachtsbäckerei“ ist noch bis zum 6. Januar in Schmidts Tivoli zu sehen.

Alexander Bösch

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