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Kultur im Norden Das Wohl der Gäste geht über alles
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20:19 02.11.2017
Lübeck

Für ihren Job bringt die Wahllübeckerin die besten Voraussetzungen mit: Sie organisiert gerne, liebt Filme und hat starke Nerven. Diese braucht sie, denn während des Festivals herrscht Ausnahmezustand. Sie sagt: „Man lebt wie in einer Blase.“ Bei Familie und Freunden habe man sich abgemeldet.

Sandra Jung ist mit einer Assistentin und einer Praktikantin drei Monate lang vor den Filmtagen damit beschäftigt, die Einladungen zu verschicken, mit den Gästen zu korrespondieren, die Reisedaten zu klären, sich um die Unterbringung zu kümmern.“ Sandra Jung: „Wir bringen alle im Radisson Blu Senator Hotel unter.“

Direkt zum Festival bekommt das Team noch Unterstützung von einer Kollegin. „Sie macht den gleichen Job wie ich hier beim Filmfest München“. Den Überblick über ihre Gästeschar behält das Team mit einer Fotowand im Büro: Dort hängen geordnet nach den Sektionen die Porträts, stehen die Namen.

Sandra Jung fing bei den Filmtagen in Lübeck 2010 als Praktikantin beim Guest Management an, ab 2011 war sie Mitarbeiterin. Seit drei Jahren ist sie das ganze Jahr über als freie Mitarbeiterin im Projektmanagement beschäftigt, während des Festivals hat sie das Spezialgebiet „Gästebetreuung“. Als Ganzjahres-Kraft ist die Organisatorin im Heer der gut 100 temporären Festival-Jobber und Volunteers eine Ausnahme.

Bei 200 Gästen gibt es doch bestimmt das eine oder andere Kuriose zu erzählen? Bei dieser Frage beißt man bei Sandra Jung auf Granit: „Und wenn es so wäre, von mir erfahren Sie nur Gutes.“

Dorothea Kurz-Kohnert

LN

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„Moin.“ „Moin.“ Moin? Das klingt etwas seltsam in einem Kino. Aber es ist Filmfestival, was will man machen. Da hat man nur fünf Tage Zeit, da müssen etwa zweihundert Filme reinpassen, und dann fängt man halt sehr zeitig an. Hat also alles seine Richtigkeit mit „Moin“.

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