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Kultur im Norden Der Film zum Kunstfund
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20:28 08.11.2013
George Clooney bei Dreharbeiten am Berliner Zeughaus. Quelle: dpa
Berlin

Oscar-Preisträger George Clooney wird auf den 64. Berliner Filmfestspielen einen Film zeigen, der durch den sagenhaften Münchner Kunstfund eine besondere Aktualität erhält: „Monuments Men — Ungewöhnliche Helden“ ist ein Geschichtsthriller, der Ende des Zweiten Weltkriegs spielt und eine reale Geschichte nacherzählt: die eines Teams von Kunsthistorikern und Museumskuratoren, das von den Alliierten beauftragt worden war, bedeutende Kunstschätze vor den Nazis in Sicherheit zu bringen.

„Über fünf Millionen Kulturgüter, die die Nazis gestohlen hatten, wurden in den Nachkriegsjahren an die Herkunftsländer zurückgegeben. Der Kunstraub dieser Zeit ist angesichts des jüngsten Fundes in München aktueller denn je“, so Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.

Noch offen ist, ob „Monuments Men“ auch im Wettbewerb um den Goldenen Bären startet. Die Weltpremiere der deutsch-amerikanischen Koproduktion ist am 7. Februar in den USA. In den deutschen Kinos startet der Film am 20. Februar. Die Berlinale läuft vom 6. bis 16. Februar 2014.

Neben Clooney (52) standen sein Freund Matt Damon (43), sowie Bill Murray (63), Jean Dujardin (41, Oscar-Preisträger für „The Artist“), Cate Blanchett (44) und John Goodman (61) vor der Kamera. Gedreht wurde an mehr als 40 Drehorten in Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Vor allem im Harz und Berlin sorgte die fast 300-köpfige Filmcrew für viel Aufmerksamkeit. Hunderte Menschen bewarben sich als Komparsen, laut Filmstudio gab es rund 10 200 Einsätze von ihnen.

Mit „Monuments Men — Ungewöhnliche Helden“ ist Clooney zum zweiten Mal nach „Geständnisse — Confessions of a Dangerous Mind“ (2003) mit einer Regiearbeit im offiziellen Programm des Festivals. In den Babelsberger Filmstudios ist die Freude besonders groß. Nicht nur der Clooney-Film wurde in den traditionsreichen Studios gedreht. Auch der Eröffnungsfilm der 64. Berlinale , Wes Andersons „Grand Budapest Hotel“, entstand dort als Koproduktion.

LN

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