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Der Künstler und sein Geschöpf

Der Künstler und sein Geschöpf

Georg Bernard Shaw (1856-1950) veröffentlichte seine Komödie „Pygmalion“ 1913.

Georg Bernard Shaw (1856-1950) veröffentlichte seine Komödie „Pygmalion“ 1913. Sie löste zahlreiche Proteste aus, weil seine Hauptfigur, die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle, zunächst jede Menge Schimpftiraden von sich gibt. Insbesondere das englische „bloody“ (verdammt) galt als anstößig.

Die Uraufführung von „Pygmalion“ fand am 16. Oktober 1913 am Wiener Burgtheater statt. Regie führte Hugo Thimig, Max Paulsen spielte Professor Higgins, Lili Marberg die Eliza.

Pygmalion ist beim antiken römischen Dichter Ovid ein Bildhauer, der sich in eine von ihm geschaffene Elfenbeinstatue, die eine junge Frau darstellt, verliebt. Bei Shaw ist es der Linguist Professor Higgins, der aus Eliza, dem Mädchen aus der Unterschicht, sein eigenes, zur gehobenen Gesellschaft gehörendes Geschöpf zu machen versucht. Eliza wird durch das Gelernte sozial heimatlos, Higgins verliert sein Interesse an ihr. Das Musical „My Fair Lady“ von Frederick Loewe basiert auf Shaws Stück.

LN

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