Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
"Die Jagd nach dem heiligen Schrein": Ziemlich eintöniger Jugendfilm

Filmkritik der Festival-Blogger "Die Jagd nach dem heiligen Schrein": Ziemlich eintöniger Jugendfilm

Die jungen Festival-Blogger der Nordischen Filmtage schauen sich Filme an, interviewen Schauspieler, Regisseure und das Publikum. Und sie schreiben Filmkritiken: Merle Widderich (12) bloggt über den Film "Die Jagd nach dem heiligen Schrein" - wirklich überzeugt hat der Streifen sie nicht.

Voriger Artikel
"Screwed": Extrem durchgeknallter Liebesfilm
Nächster Artikel
Oscar und Indianer

In "Jagd nach dem heiligen Schrein" sind die Kinder einer Verbrecherbande auf den Fersen.

Quelle: hfr

Lübeck. Der Film handelt von vier Jugendlichen die versuchen drei Verbrecher zu stoppen. Die Story beginnt mit einem Liebesdrama. Nora (Naomi Hasselberg) rastet total aus, weil ihr Freund Simon (Henrik Hines Grape) mit einem anderen Mädchen flirtet. Als sie mit Ihrem Großvater darüber redet, taucht plötzlich ein Unbekannter namens Fred auf.

In der Hand hält Fred eine Schatulle. Er bittet Noras Großvater, ihn für ein paar Tage zu verstecken. Der Großvater nimmt ihm die Briefschatulle ab und sagt, er wolle Fred nie wieder hier sehen. Nora, die das Gespräch belauscht hat, verfolgt ihn daraufhin. Gerade als Fred in sein Auto steigen will, steigen zwei Männer aus einem schwarzen Volvo und entführen ihn.

Nora informiert ihren besten Freund Lars (Björnar Lysfoss Hagesveen), der das Auto mit einer Drohne verfolgt. Nora fährt zurück zum Haus ihres Großvaters und holt die Schatulle aus ihrem Versteck und öffnet sie. Darin befindet sich ein Knochen. Aber was ist an einem Knochen so wertvoll? Genauere Untersuchungen des Knochens führen sie in eine Kirche. Von dort aus verfolgen sie eine spannende Fährte.

Der Film ist schon gleich am Anfang sehr spannend, da in der ersten Minute ein Diebstahl stattfindet. Doch leider schafft der Film es nicht, diese Spannung aufrecht zu erhalten. Dadurch wird er zu einem ziemlich eintönigen Jugendfilm: Ein paar Kinder jagen Verbrecher und müssen dabei verschiedene Aufgaben bewältigen.

Eine Sache hebt den Film dennoch von anderen ab: Lars kann nicht laufen und fährt den anderen immer mit einer Art Rollstuhl hinterher. Seine körperliche Einschränkung gleicht er durch seine beeindruckende Intelligenz wieder aus. So ist er trotzdem immer mittendrin und ein sehr wertvolles Mitglied der Gruppe.

Der Film ist meiner Meinung nach nicht schlecht aber eben auch nicht besonders gut. Er ist einfach nichts besonderes, wie man es sonst von den Nordischen Filmtagen kennt. Empfehlen würde ich den Film ab 10 Jahren, er ist auch sehr gut für Familien geeignet. Ich gebe "Die Jagd nach dem heiligen Schrein" daher  6 von 10 Punkten.

Von Merle Widderich

Voriger Artikel
Nächster Artikel