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Die wunderbare Welt der Heftchen-Romane

Lübeck Die wunderbare Welt der Heftchen-Romane

Im Theater Combinale kommt wieder einmal ein gespielter Arzt-Roman auf die Bühne.

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Wolfgang Benninghoven hat den Text für „Das Glück hat einen Namen“ geschrieben, führt Regie und spielt die Hauptrolle.

Quelle: TC

Lübeck. Im Theater Combinale bricht wieder einmal die Zeit der gelesenen und gespielten Schundromane an. Heute hat das Stück „Das Glück hat einen Namen“ Premiere, das Wolfgang Benninghoven aus zwei Arztromanen der 1960er Jahre kompiliert hat.

Schon die Titel der beiden jeweils 64 Seiten starken Originalvorlagen sind vielversprechend: „Der Arzt mit dem goldenen Skalpell“ und „Das zweite Gesicht der Kontess Astrid“ sind Perlen im Erzähl-Trash der Sechziger. „Und doch sehr viel spannender als die heutigen Arztromane“, sagt Wolfgang Benninghoven, der an diesem Abend auch Regie führt und die Hauptrolle des Professor Nikolaus Graf von Tattinger spielt. „Natürlich ist das alles gehobener Unfug, aber richtig zusammengesetzt macht ein solcher Abend riesig viel Spaß. Dem Publikum hoffentlich genauso viel wie uns auf der Bühne.“

Das galt zumindest für die vorherigen Produktionen mit Heftchenromanen, die sich als denkwürdige Theaterabende mit schallendem Gelächter im Publikum in Erinnerung gehalten haben. „Das Schöne an diesen Geschichten ist ja, dass immer wieder das Schicksal eingreifen muss, weil die Story sonst zu Ende wäre. So wirft sich unsere unglückliche Heldin vor ein Auto — das natürlich von einem älteren Herrn gesteuert wird, der sich später als ihr Vater entpuppt. Und so weiter.“

Für drei Spieler hat Wolfgang Benninghoven diesen Abend eingerichtet. Neben ihm rezitieren sich Rodolphe Bonnin und Andrea Gerhard durch den Dschungel der Arztromane, für die Musik sorgt Sven Breuel an einer originalen Universum-Heimorgel. Die wird gewiss auch der Arzt mit dem goldenen Skalpell, der den wunderbaren Namen Dr. Marco Avanti trägt, gerne hören. Fel

Premiere heute um 20 Uhr im Theater Combinale, Hüxstraße 115.

LN

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