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Diederichsen kritisiert Volksbühne-Konzept

Diederichsen kritisiert Volksbühne-Konzept

Berlin. Der Poptheoretiker Diedrich Diederichsen ist vom neuen Konzept der Berliner Volksbühne nicht überzeugt. „Das Programm, das jetzt vorgestellt wurde, ist einfach hohl.

Berlin. Der Poptheoretiker Diedrich Diederichsen ist vom neuen Konzept der Berliner Volksbühne nicht überzeugt. „Das Programm, das jetzt vorgestellt wurde, ist einfach hohl. Lauter Namen und Ideen, die schon lange überall vorkommen“, sagte der 59-Jährige dem „Tagesspiegel“.

Er vermisse ein Manifest, ein zentrales Motiv. An dem Theater hätten „die Spitzenleute im deutschsprachigen Theater gearbeitet“, so Diederichsen weiter. „Und die gehen jetzt alle weg von der Volksbühne.“ Intendant Frank Castorf nahm Anfang Juli nach 25 Jahren seinen Abschied an der Volksbühne. Er wird zur neuen Spielzeit von dem Belgier Chris Dercon abgelöst, der in der Berliner Kulturszene hochumstritten ist. Kritiker fürchten Kommerzialisierung und Beliebigkeit an dem traditionsreichen Theaterhaus.

LN

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