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Ein Blues-Star brüskiert die Puristen

Ein Blues-Star brüskiert die Puristen

Der New Yorker Blues-Rockstar Joe Bonamassa ist sich auch auf seinem neuen Album „Blues Of Desperation“ treu geblieben.

Der New Yorker Blues-Rockstar Joe Bonamassa ist sich auch auf seinem neuen Album „Blues Of Desperation“ treu geblieben. Der virtuose Gitarrist hält sich nicht an das übliche zwölftaktige Bluesrock-Schema, sondern lässt Einflüsse aus anderen Genres der Popmusik zu. Das Titelstück klingt nach Hardrock. Für den Unmut der Anhänger der reinen Blues-Lehre findet der US- Amerikaner im Gespräch deutliche Worte: „Wenn es den Blues-Puristen nicht gefällt, sollen sie sich einfach Platten anhören, die ihnen gefallen und mich in Ruhe lassen.“

Bonamassa sieht sich ohnehin nicht als traditioneller Vertreter seiner Sparte. „Ich bin eine der polarisierendsten Figuren in der modernen Blues-Musik“, sagte der 38-Jährige: „Die Leute mögen oder lehnen mich ab.“ Auf seine eingeschworene Gemeinde kann sich Bonamassa verlassen. Seine vor kurzem beendete Deutschland-Tournee fand vor ausverkauften Häusern statt.

Den Erfolg des 2014 veröffentlichten Vorgänger-Albums „Different Shades Of Blue“ möchte Bonamassa nun toppen. Es ist sein erstes Top-10-Projekt und sein am bestes verkauftes Album.

„Ich ruhe mich nicht auf meinen Lorbeeren aus, sondern dränge immer weiter nach vorne“, stellt der Musiker fest, der mit vier Jahren das Gitarrenspielen erlernte. Sein Vater besaß einen Gitarrenladen.

Aufgenommen hat Bonamassa das neue Werk mit seinem langjährigen Produzenten Kevin Shirley in den legendären RCA Studios in Nashville. Allerdings fanden die Aufnahmen nicht im kleinen Studio B statt, wo einst Elvis seine Lieder einspielte. „Wir haben daneben im Studio A aufgenommen“, erklärte Bonamassa.

Matthias Bossaller

• Internet

Label Mascot: www.mascotlabelgroup. com;

Joe Bonamassa: http://jbonamassa.com

LN

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