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Ein alter Gelehrter gibt Antworten für die Zukunft

Hamburg Ein alter Gelehrter gibt Antworten für die Zukunft

Wenn ein Kongresstag um eine lebende Person herum konzipiert wird, muss diese bedeutend sein. Und so verhält es sich auch mit dem Briten Robert Skidelsky.

Hamburg. Wenn ein Kongresstag um eine lebende Person herum konzipiert wird, muss diese bedeutend sein. Und so verhält es sich auch mit dem Briten Robert Skidelsky. Der 84 Jahre alte Baron und Wirtschaftshistoriker wird am Sonnabend die Auftaktrede zum „Zukunftscamp“ der Zeit-Stiftung in der Hamburger Kampnagelfabrik halten, Thema: „Wie viel ist genug?“, was auch der Titel seiner fulminanten Streitschrift ist, deren Untertitel noch deutlicher wird: „Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens“.

Nach Ansporn und Trost alter Männer dürstet es offenbar das sinnsuchende Bürgertum. Köpfe wie Skidelsky erinnern daran, dass der technische dem gesellschaftlichen Forschritt und der Befreiung des Menschen vom Joch der Arbeit dienen sollte: Muße und Glück für alle. Der Vortrag des Briten beginnt um 11 Uhr, danach diskutiert er mit Verfechtern eines „New Green Deal“. Weitere Diskutanten sind Marina Weisband, Juli Zeh und Andy Müller-Maguhn, die den „Sicherheitswahn“ thematisieren und die Frage: „Wie definieren wir Wohlstand im digitalen, immer stärker immateriellen Zeitalter?“

• Programm:

www.vernetzterleben.de

LN

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