Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Kultur im Norden Eine Familiengeschichte
Nachrichten Kultur Kultur im Norden Eine Familiengeschichte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:17 06.08.2016

Birte Lipinski, Leiterin des Buddenbrookhauses in Lübeck, ist gefesselt von dem Roman „Nachts ist es leise in Teheran“ von Shida Bazyar. „Ein tolles Buch“, sagt Lipinski. „

Zur Galerie
Birte Lipinski, Leiterin des Buddenbrookhauses in Lübeck, ist gefesselt von dem Roman „Nachts ist es leise in Teheran“ von Shida Bazyar. „Ein tolles Buch“, sagt Lipinski.

Erschreckend, aber auch witzig“. Die Autorin, die selbst iranische Wurzeln hat, erzählt anhand von Angehörigen mehrerer Generationen eine Familiengeschichte. Sie beginnt 1979 in Teheran und spannt den Bogen bis in die deutsche Gegenwart. Den Anfang macht Behsad, ein junger kommunistischer Revolutionär, der nach der Vertreibung des Schahs für eine neue Ordnung in seinem Land kämpft. Nach der Machtübernahme der Mullahs flieht er nach Deutschland. Das Buch sei sprachlich besonders, jeder der klugen, reflektierenden Erzähler habe eine eigene Sprache. Und: „Man rückt nahe an das heran, was zurzeit in der Region passiert.“

Die Autorin wird das Buch am 20. August in Lübeck in der Reihe Debütpreis des Buddenbrookhauses vorstellen.

„Nachts ist es leise in Teheran“, von Shida Bazyar, 288 S., 19,99 Euro, Kiepenheuer & Witsch

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Frank Siebert, Leiter Konzertplanung beim SHMF und Galerist, kann an Urlaub zurzeit nicht einmal denken.

06.08.2016

Sabine Kuckuck, Leiterin der Hugendubel-Filiale in der Königstraße in Lübeck, hat sich den fast 450 Seiten starken Roman „Eine überflüssige Frau“ von Rabih Alameddine vorgenommen.

06.08.2016

Jörg-Philipp Thomsa, Leiter des Günter Grass-Hauses, hat schon „Altes Land“ von Dörte Hansen auf dem Nachtisch liegen und möchte das Buch noch in diesem Sommer lesen.

06.08.2016
Anzeige