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Elbphilharmonie: Andrang lässt nicht nach

Hamburg Elbphilharmonie: Andrang lässt nicht nach

Riesenansturm auf Konzertkarten. Nach zwei Minuten waren die ersten Veranstaltungen ausverkauft:.

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Hamburg. Die Attraktivität von Hamburgs neuem Konzerthaus ist ungebrochen: Gestern begann der Vorverkauf für die Eintrittskarten der kommenden Saison in der Elbphilharmonie, viele Konzerte waren bereits nach wenigen Minuten ausverkauft. Für die Konzerte der Hamburg Musik kann man Tickets noch bis 1. Juli online bestellen.

„Der Andrang ist riesig. Wir rechnen damit, dass wir unser Kontingent an Karten noch heute verkaufen werden“, sagte Tom R. Schulz, Pressesprecher von Hamburg Musik. Auch bei den anderen Konzertveranstaltern wie NDR, Philharmonikern oder Konzertdirektion Goette waren die Elbphilharmonie-Karten stark begehrt. Insgesamt gingen rund 100000 Einzelkarten in den Verkauf, allerdings waren die Server für den Online-Verkauf kaum zu erreichen.

„Die ersten Konzerte waren nach zwei Minuten ausverkauft“, sagte Mareike Koal, Pressesprecherin der Konzertdirektion Goette. Insgesamt waren hier 40000 Karten für 53 Konzerte in Elbphilharmonie und Laeiszhalle im Angebot. „Wir rechnen damit, dass alle Karten heute weggehen“, sagte Koal. Am Montagmorgen hatten sich lange Schlangen an einigen der mehr als 40 Vorverkaufsstellen gebildet. So warteten vor der Ticketkasse der Elbphilharmonie morgens rund 150 Menschen, später bildete sich eine Schlange bis zur Klappbrücke, die sich vor dem neuen Konzerthaus befindet.

Hamburger sollten einen Heimvorteil haben, zumindest für die Konzerte von Hamburg Musik: Ihnen war versprochen worden, sie bekämen bis zu zehn Karten direkt an den Vorverkaufsstellen, während online die Tickets bis zum 1. Juli nur vorbestellt werden können. Gehen mehr Bestellungen ein als Karten verfügbar sind, entscheidet das Los. Allerdings gingen die meisten Interessenten, die sich am Johannes-Brahms-Platz gegenüber der Laeiszhalle angestellt hatten, wieder unverrichteter Dinge weg – die Ticketverkäuferinnen konnten die Wünsche nicht erfüllen. Sprecher Tom R. Schulz behauptete dennoch: „Diesmal gab es keine Probleme, die Server haben standgehalten.“ In der Vergangenheit waren die Systeme regelmäßig zusammengebrochen.

Elbphilharmonie-Intendant Christoph Lieben-Seutter hatte den LN im April prognostiziert, erst im Frühjahr 2019 werde der Ansturm auf Karten etwas nachlassen. Bis dahin sind sie umkämpft.

LN

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