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Erstes Film-Rendezvous in Norwegen

Lübeck Erstes Film-Rendezvous in Norwegen

Franziska Kremser-Klinkertz macht bei den Nordischen Filmtagen das Programm für junge Zuschauer.

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Expertin für nordische Filme: Fanziska Kremser- Klinkertz.

Quelle: Maxwitat

Lübeck. Auf Skandinavien musste Franziska Kremser- Klinkertz „ein bisschen hingestoßen werden“, gesteht sie. „Aber als ich dann da war, war es Liebe auf den ersten Blick“, so die 30-Jährige. Seit vier Jahren ist sie verantwortlich für die Auswahl der Kinder- und Jugendfilme und fürs Schulkino bei den Nordischen Filmtagen.

„Auch wenn es gutmenschlich klingt: Nicht das Land, sondern das Projekt hat den Ausschlag gegeben!“, so die Programmmacherin. Die gebürtige Erfurterin hat nach dem Abitur einen Freiwilligendienst abgeleistet — an einer integrativen Schule in Norwegen: „Mein erster Zugang zum Film, ich war in einer Mediaklasse eingesetzt.“ Nach zwei Jahren, mittlerweile sprach die damals 20-Jährige Norwegisch, ging sie nach Deutschland zurück, schrieb sich an der Uni Bonn für Skandinavistik ein. Dort bekam sie Kontakt zu den „Skandinavischen Filmtagen“. Den Bonner Ableger des Lübecker Filmfestivals hat sie als Studentin zwei Jahre lang geleitet. 2006 folgte ein Praktikum bei den Nordischen Filmtagen.

Als sie dann 2009 ihren Magister in der Tasche hatte — ihre Examensarbeit drehte sich um den skandinavischen Gegenwartsfilm — wurde ihr die Leitung für den nordischen Kinder- und Jugendfilm in Lübeck übertragen, eine Honorarstelle. Ihr hauptberufliches Standbein fußt auch auf Film: Sie ist Projektleiterin beim Förderverein Filmkultur in Bonn, sie organisiert Stummfilmtage und managt Veranstaltungen für Schulkinder.

Zwei Jobs, viel unterwegs — bleibt da noch Zeit für ein Privatleben? „Klar“, sagt sie, „ich bin glücklich verheiratet, treffe mich mit Freunden zum Kochen, fahre Rad und gehe so oft wie möglich schwimmen!“ Wie macht sie das, dass sie selbst im größten Stress freundlich und ruhig bleibt? Sie lacht: „Ich mache meine Jobs total gerne, und kein Tag ist wie der andere!“ Dorothea Kurz-Kohnert


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