Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Erstes Museum für Romantik

Frankfurt am Main Erstes Museum für Romantik

Nach jahrelanger Diskussion hat der Bau für das Deutsche Romantik-Museum in Frankfurt am Main begonnen.

Voriger Artikel
Latchinian: „Bin erstmal mit Rostock fertig“
Nächster Artikel
Briefe können die Welt verändern

Architektenentwurf des Romantik- Museums mit dem benachbarten Goethe-Haus (r).

Quelle: dpa

Frankfurt am Main. Nach jahrelanger Diskussion hat der Bau für das Deutsche Romantik-Museum in Frankfurt am Main begonnen. „Die Romantik bekommt endlich ihr Museum“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) gestern beim Spatenstich für das 16 Millionen Euro teure Projekt. Mit dem Bau werde einer Epoche Referenz erwiesen, die zu den bedeutendsten der deutschen und europäischen Kultur- und Geistesgeschichte gehöre. Grütters lobte das Engagement Frankfurter Bürger und Stiftungen, die 6,3 Millionen Euro spendeten.

Der scheidende Frankfurter Kulturdezernent Felix Semmelroth dankte Bund und Land, dass sie mit ihren Beiträgen von je vier Millionen Euro „bei der Stange geblieben“ seien, als die Stadt Frankfurt ihre Unterstützung von 1,8 Millionen Euro aus Spargründen zeitweilig zurückgezogen hatte. Das Museumsgebäude soll bis Anfang 2019 fertiggestellt sein. Die Eröffnung ist für Spätsommer vorgesehen.

Das Deutsche Romantik-Museum ist ein Projekt des Hochstifts und entsteht als Erweiterungsbau des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Museums, dem Geburtshaus des Dichters. Das geplante Museum soll erstmals in Deutschland umfassend die Epoche der Romantik auf 1800 Quadratmetern Ausstellungsfläche vorstellen. Dabei wird die Verbindung der Literatur mit der Kunst, Philosophie, Politik und Gesellschaft aufgezeigt. Die weltweit einzigartige Sammlung des Freien Deutschen Hochstifts mit originalen Handschriften von Romantikern wie Novalis, Clemens Brentano oder Joseph von Eichendorff sowie von Achim und Bettina von Arnim soll jährlich 110000 Menschen anlocken. Daneben besitzt das Hochstift Zeichnungen und Porträts der Romantiker sowie Gemälde und Gebrauchsgegenstände der Epoche.

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur im Norden