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„Es braucht jede Art von Kunst“, sagt Manfred Upnmoor

WAS MICH BEGEISTERT „Es braucht jede Art von Kunst“, sagt Manfred Upnmoor

Musikalisch begeistert mich zurzeit Ljungblut. Ljungblut ist das Soloprojekt von Kim Ljung, dem Songwriter und Bassisten der norwegischen Bands Seigmen und Zeromancer.

Musikalisch begeistert mich zurzeit Ljungblut. Ljungblut ist das Soloprojekt von Kim Ljung, dem Songwriter und Bassisten der norwegischen Bands Seigmen und Zeromancer. Kim Ljung hat in seinem aktuellen Album die persönlichsten Songs seiner Karriere aufgenommen – und auch noch zu jedem der zehn Stücke ein eigenes Video produziert. Dieses musikalisch-visuelle Kunstwerk begeistert mich sogar so sehr, dass ich auf meinem Youtube-Kanal youtube.com/manfredupnmoor eine Playlist zusammengestellt habe, in der die Videos in der tatsächlichen Reihenfolge der Songs auf dem Album zu sehen sind, ein echtes Video-Album also.

Als Soundtrack zu diesem Text gibt es übrigens vieles auf meinem Youtube-Kanal, zum Beispiel Kostproben von den langersehnten Comeback-Alben von Slowdive und Ride

, bei denen man sich fragt, warum sich diese Britpop/Shoegaze-Bands denn überhaupt jemals aufgelöst haben. Oder The Birthday Massacre , deren neues Werk die Messlatte für Synth-Rock mit sphärischem Gesang einmal mehr ein gutes Stück höher hängt. Oder die Newcomer von Cigarettes After Sex , die einfach die lässigste und sinnlichste Musik des Jahrzehnts machen.

Aber auch für darstellende Kunst bin ich stets zu haben. Mal abgesehen vom überdachten Open-Air-Sommertheater im Naturbad Falkenwiese,das mich begeistert, weil ich dieses Jahr dort wieder mit meiner geschätzten Kollegin Constanze Marienfeld eine wirklich feine Komödie spielen darf (der Text des Stücks hat uns bei den Proben immer wieder zum Lachen gebracht, aber damit Schluss mit dem persönlichen Werbeblock).

Im fund:us an der Moislinger Allee 42 kann man immer wieder spannende Eigenproduktionen und Gastspiele erleben, bildende Kunst inklusive. Zur Einstimmung auf die NordArt und die documenta (von beiden bin ich großer Fan) empfiehlt sich die aktuelle fund:us-Ausstellung „Art um Art“ , deren Spektrum von Grafik über Plastik und Malerei bis zur Installation reicht, und die noch am 24. und 25. Juni sowie am 1. Juli geöffnet ist (11-15 Uhr).

Und da es jede Art von Kunst braucht: Literarisch fesselt der Fantasy-Autor Tobias O. Meißner . Von den vielen Genres, in denen Meißner in seiner Anfangszeit unterwegs war, hat er sich inzwischen auf Fantasy-Romane spezialisiert. Aktuell arbeitet er an der Trilogie „Sieben Heere“, der Chronik eines Volksaufstands in einem fiktiven Mittelalter mit einer Reihe von äußerst ungewöhnlichen Hauptpersonen. Ich freue mich darauf, wenn ich nach der theater23-Premiere im Juli wieder ein bisschen mehr Muße habe, um mich dem zweiten Teil „Sieben Heere -Revolution“ zu widmen.

LN

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