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Es gibt wieder Avantgarde in Schiphorst

Schiphorst Es gibt wieder Avantgarde in Schiphorst

Festival mit Musik, Performance und anderen Überraschungen.

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„Geh da hin, das ist krass“

Jean-Hervé Péron (r.) hat das Festival mit seiner Frau ins Leben gerufen, jetzt ist Tochter Jeanne-Marie (l.) Kuratorin.

Quelle: Foto: Ulf-K. Neelsen

Schiphorst. 2014 fand das letzte Festival statt, dann war Pause und die Zukunft erst mal ungewiss. Aber das ist vorbei: Vom 23. bis 25. Juni wird es wieder ein Avantgarde-Festival in Schiphorst im Kreis Herzogtum Lauenburg geben. Damit findet eine Fortsetzung, was vor mehr als zwanzig Jahren begann.

Jean-Hervé Péron und seine Frau Carina Varain haben die Kollaboration von Musik und Aktionen 1996 auf den Weg gebracht. Hervé gehört zu den Gründern von Faust, einer deutschen Rockband, der Wagnis und Experiment immer wichtiger war als gewohnte Strukturen. Inzwischen ist die Tochter Jeanne-Marie Kuratorin des Festivals. Sie hat das schon 2014 gemacht und arbeitet mit ihren Partnerinnen Ines und Julia als AGF spirit zusammen.

In diesem Jahr sollen über Crowdfunding 35000 Euro hereinkommen. Wird die Summe nicht erreicht, könnten sich etwa die Preise für Essen und Getränke erhöhen, stattfinden wird das Festival aber auf jeden Fall. Und es stehen auch schon einige Künstler für die vier Bühnen fest.

So werden Pas Musique aus New York dabei sein, die eine atmosphärisch-psychedelische, aber auch tanzbare Musik machen und mit visuellen Effekten operieren. Rapoon ist ein Soloprojekt des Briten Robin Storey. Er hat mit dem deutschen Elektroniker Hans-Joachim Roedelius (Cluster) und Ex-Can-Sänger Damo Suzuki gearbeitet und wird in Schiphorst bei einer „Sleeping Performance“ die Träume der Gäste vertonen. Volker Hartmann-Langenfelder lädt zu einer Mitmach-Performance, Iñaki Rocha Echevarria ist ein Musiker und Maler von den Kanaren und wird eine Grundskulptur schaffen, an der die Festivalbesucher weiterarbeiten sollen.

Viele Künstler verzichten auf Gage oder Fahrtkosten, wenn sie nur dabei sein können, sagt Jeanne-Marie Varain. Karten für das Festival kosten 90 Euro, es wird aber auch Tagestickets geben. Die ersten Karten sind verkauft. Und 500 Euro aus einer Spendenaktion von Meinekes Edeka-Markt in Sandesneben sind ebenfalls eingegangen. int

Internet: www.avantgardefestival.de

LN

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