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Kultur im Norden Fahrstuhlmusik – wörtlich genommen
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19:13 09.02.2017
Das Treppenhaus des Laeiszhofs im Hamburger Kontorhausviertel, errichtet 1897/98. Hinten sieht man die Paternoster. Quelle: Foto: Uwe Barghaan
Hamburg

Paternosteraufzüge sind Antiquitäten, seit 1974 dürfen keine neuen in Betrieb genommen werden. Umso attraktiver sind sie – vor allem im Hamburger Kontorhausviertel, wo einige überlebt haben.

Die Hamburger Symphoniker – Residenzorchester der Laeiszhalle – erkunden sie jetzt als Konzertorte, sie nehmen den abschätzigen Begriff Fahrstuhlmusik wörtlich und präsentieren ein Paternosterkonzert. Am kommenden Freitag (17. Februar) werden im pittoresken Laeiszhof an der Trostbrücke Werke für Oboe und Streicher von Wolfgang Amadeus Mozart, Ralph Vaughan Williams und Malcolm Arnold aufgeführt – es ist schließlich das Jahr der Oboe.

Die Symphoniker und der Denkmalverein Hamburg, der Schätze wie den Laeiszhof wieder ins öffentliche Bewusstsein rücken will, haben sich auf diesen Ort verständigt – die Kabinen fahren langsam von einer repräsentativen Eingangshalle hinauf in ein großzügiges Treppenhaus mit umlaufenden Galerien. Oboe und Streicher müssen allerdings gegen das knarzende Holz des Paternosters anspielen. Die Zuhörer können an diesem Abend noch ein paar Runden im Laeiszhof drehen – keine Angst, man kippt oben nicht auf den Kopf.

MusikImPuls-Konzert im Hamburger Laeiszhof, Trostbrücke 1. Freitag, 17. Februar, 18 Uhr.

LN

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