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„Farbe bekennen“, sagt Ninette Mathiessen

Lübeck „Farbe bekennen“, sagt Ninette Mathiessen

Unbequem sein und sein Ziel nicht aus den Augen verlieren, das ist eine Haltung, die ich mir über die Jahre angeeignet habe.

Lübeck. Unbequem sein und sein Ziel nicht aus den Augen verlieren, das ist eine Haltung, die ich mir über die Jahre angeeignet habe. Das bedeutet nicht, dass ich es gut heiße, anderen einfach so auf die Füße zu treten. Aber ich habe keine Angst, Farbe zu bekennen, wenn ich etwas nicht „in Ordnung“ finde.

 

LN-Bild

Ninette Mathiessen wurde 1974 in Niedersachsen geboren. Vor zehn Jahren begann die gelernte Reisekauffrau mit der Malerei im Selbststudium. Seit fünf Jahren betreibt sie ihr Atelier und eine Galerie in der Alten Vogtei am Hafen in Travemünde. Klar, dass sie maritime Motive liebt. www.diekunstwerkerin.de

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Deshalb begeistert mich auch immer wieder Steven Soderberghs Film „Erin Brokovich“ mit Julia Roberts, der die wahre Geschichte der Umweltaktivistin Erin Brokovich zeigt, welche 1996 aufgrund ihrer Recherchen dafür sorgte, dass die Firma „Pacific Gas and Electric“ dazu verklagt wurde, die größte Schadensersatzsumme in der Geschichte der USA zu zahlen. Leider gibt es, vor allem in unserem Land, wenige dieser Menschen mit enormem Rückgrat.

Dabei fängt es immer mit einer einzelnen Person an, Veränderungen herbeizuführen. Als ich vor einigen Jahren das Buch „Der Schwarm“ von Frank Schätzing gelesen habe, wurde mir klar, dass wir alle endlich raus müssen aus der Komfortzone. Na, und da fängt man am besten bei sich selbst an. Ich habe angefangen, bewusster zu essen. Dabei hat mir das Buch „Oh she glows“

von Angela Liddon sehr geholfen. 100 vegane Rezepte, die einen vom Hocker hauen. Eine Freundin hat es mir empfohlen und mich auch gleich zu einer einwöchigen „Cleansing-Kur“ mit leckeren Smoothies überredet. Neben allen positiven Nebenwirkungen für den Körper hat diese Woche vor allem meinen Kopf gereinigt.

Da ich als Selbstständige oft unter großem Druck stehe, entspanne ich gern mit Musik, zum Beispiel von Heather Nova . Die glockenhelle Stimme und die nachdenklichen Texte der bermudischen Sängerin helfen mir, den Stress eine Zeitlang auszublenden. Und wenn ich richtig lachen möchte, dann schaue ich die DVD „Pappa ante Portas“ von Loriot . Es gibt keinen, der mich so zum Lachen bringen kann wie er, weil er es geschafft hat, die Putzigkeiten, die wir Menschen, vor allem in Beziehungsangelegenheiten, so an uns haben, subtil zu großartigem Humor zu bündeln. Was mich auch richtig fröhlich macht, ist das Tanzen mit meinem Sohn Sky (8). Er hat kürzlich die Musik von Michael Jackson für sich entdeckt. Da ich selbst früher ein großer Fan war, macht es mir riesigen Spaß, mit ihm auf „Beat it“ oder „Billie Jean“ richtig abzurocken.

Im Atelier arbeite ich an neuen Bildern für die traveART . Es ist das zweite Mal, dass diese Ausstellung im gläsernen Kreuzfahrtterminal in Travemünde stattfindet, und ich freue mich, dass dort vom 5. bis 8. Mai zehn Künstler über 300 Exponate zeigen werden. Eines meiner Leitmotive für diese Ausstellung heißt „Gegen den Strom“.

LN

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