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Fest des Lesens in Leipzig

Fest des Lesens in Leipzig

Ein Werbetechniker klebt das Logo der Leipziger Buchmesse (Foto) auf eine Treppe des Ausstellungsgeländes. Die Messe öffnet morgen ihre Pforten, bis zum 20.

Ein Werbetechniker klebt das Logo der Leipziger Buchmesse (Foto) auf eine Treppe des Ausstellungsgeländes. Die Messe öffnet morgen ihre Pforten, bis zum 20. März wollen rund 2000 Verlage ihre Neuerscheinungen präsentieren. „Wer soll das alles lesen?“, fragte Helmut Kohl einmal angesichts der jährlichen Bücherflut. Keine Angst, es gibt sie noch, die Leser. Die Menschen in Deutschland lesen in ihrer Freizeit fast vier Stunden pro Woche, hat das Statistische Bundesamt ermittelt, allerdings etwas weniger als früher. Die durchschnittliche Lesezeit pro Tag ist von 2001 bis 2012/13 um 5 Minuten auf nun täglich 32 Minuten gesunken. Zeitungen und Zeitschriften werden mehr gelesen als Bücher, eine Stunde und 24 Minuten verbringen die Bürger im Schnitt mit der Lektüre von Periodika pro Woche. Für Bücher bleiben nur 49 Minuten. Die übrige Zeit entfällt auf das Lesen von Gebrauchsanweisungen, Beipackzetteln, Broschüren und Katalogen. Kinder und Jugendliche (10 bis 17 Jahre) lesen so viel wie die 30- bis 44-Jährigen: zweieinhalb Stunden pro Woche.

 

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LN

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