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Festival Kunst am Kai begeistert das Publikum

Lübeck Festival Kunst am Kai begeistert das Publikum

Musikerin Gabriele Pott hat das Lübecker Kulturleben bereichert. Ihr Sommerfestival „Kunst am Kai“ fand zum dritten Mal im Hafenschuppen C statt, nun zieht die Initiatorin Bilanz.

Lübeck. Musikerin Gabriele Pott hat das Lübecker Kulturleben bereichert. Ihr Sommerfestival „Kunst am Kai“ fand zum dritten Mal im Hafenschuppen C statt, nun zieht die Initiatorin Bilanz. Begeistert sei das Publikum von „Messias Superstar“ gewesen, dem Chorkonzert in Bildern mit der Musik von Händel, bei dem Rock auf Klassik traf. Auch das Eröffnungskonzert „The Peacemakers“ von Karl Jenkins fand vor ausverkauftem Haus statt. Auf große Resonanz stieß die Jugendoper „Gestrandet“, für die Gabriele Pott die Musik und Regisseurin Birgit Kronshage das Libretto geschrieben hat. Die beteiligten Jugendlichen seien beim Theatercamp, das zum Stück über zwei junge Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen abgehalten worden war, mit Leidenschaft dabei gewesen, berichtet die Komponistin.

Das „Schlafkonzert“ sei ein gelungenes Experiment geworden, zu dem Zuhörer sogar aus Berlin angereist waren. Sie konnten das Konzert auf Schlafplätzen verfolgen – oder schlummern. „Nach acht Stunden Live-Musik war die Stimmung beim Publikum so positiv, dass es bereits Anmeldungen fürs nächste Jahr gibt“, verrät Gabriele Pott. Sie zählte 3600 Zuschauer bei zehn Aufführungen und weitere 1000 Besucher bei den Seitenveranstaltungen von „Kunst am Kai“. „Mit dem aktuellen Thema Frieden und Verständigung haben wir es geschafft, den Hafenschuppen zu einem Ort des kulturellen Austausches zu machen.“

Leider war das Publikum beim letzten Konzert, das bei „Kunst am Kai“ andockte, sehr zurückhaltend. „Klangrauschen“ mit zeitgenössischen Werken und der Vereinigung der beiden Neue-Musik- Ensembles „Radar“ und „Reflexion K“ bot ungewöhnliche Klänge von engagierten Instrumentalisten. Doch die Bemühungen um die Vermittlung von Kompositionen, die von den Zuhörern offene Ohren fordert, wurde leider nur von wenigen Menschen belohnt. b Internet: www.kunst-am-kai.de

mi

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