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Film über die Prinzessin der Herzen wird verrissen

London Film über die Prinzessin der Herzen wird verrissen

Kritikern missfällt Hirschbiegels neueste Produktion.

Die gebürtige Britin Naomi Watts (44) als Lady Di.

London. Der erste große Diana-Kinofilm, gedreht vom deutschen Regisseur Oliver Hirschbiegel, kommt bei Kritikern nicht gut an. Die britische „Times“ nannte „Diana“ gestern „peinlich, grauenhaft und aufdringlich“, die „Daily Mail“ schrieb von einer „grässlichen Diana-Fabel“. Zur Weltpremiere am Donnerstagabend in London war kaum Prominenz gekommen und wie erwartet auch niemand aus dem britischen Königshaus. Hirschbiegel, auf der Insel vor allem durch seinen Oscar-nominierten Film „Der Untergang“ über die letzten Tage Hitlers bekannt, stellte sich auch den Fragen der britischen Journalisten.

In Deutschland kommt der Film am 9. Januar 2014 in die Kinos. Er behandelt vor allem die letzten beiden Lebensjahre der britischen Prinzessin sowie ihre angebliche Liebesbeziehung mit dem Herzchirurgen Hasnat Khan.

Obwohl das Interesse an Diana in den vergangenen Jahren merklich abgenommen und sich auf ihren Sohn William und dessen Frau Kate verlagert hat, spaltet die „Königin der Herzen“ bis heute die Öffentlichkeit. Kritiker hatten noch vor der „Diana“- Weltpremiere erklärt, dass es unpassend sei, einen Film über die Prinzessin zu machen. Diana-Darstellerin Naomi Watts (44), die bei der Premiere in einem weißen Kleid glänzte, gab zu, dass sie vor der Aufführung befürchtet hatte, womöglich „das Land verlassen“ zu müssen. „Ich hatte Angst davor, die berühmteste Frau unserer Zeit zu spielen, weil man so viel verglichen wird und die Menschen denken: Sie gehört uns“, sagte sie.

LN

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