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Kultur im Norden Fotografien von Inge Werth in Frankfurt
Nachrichten Kultur Kultur im Norden Fotografien von Inge Werth in Frankfurt
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18:10 09.08.2018

Schwerpunkte der Schau, die bis zum 14. Oktober läuft, bilden die Mai-Unruhen in Paris 1968 sowie die politischen und kulturellen Ereignisse in Frankfurt zwischen 1966 und 1973. Zu sehen sind beispielsweise Bilder von den Straßenschlachten im Pariser Studentenviertel Quartier Latin, aber auch von der Demonstration für die Regierung de Gaulle. Weitere Aufnahmen präsentieren die prominenten Teilnehmer des Vietnam-Kongresses 1970 in der Frankfurter Paulskirche, unter ihnen der Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll, der Politologe Dolf Sternberger, der Philosoph Ernst Bloch und der erste hessen-nassauische Kirchenpräsident Martin Niemöller. Ausgestellt sind aber auch die Porträts von Musikgrößen wie Joan Baez, Muddy Waters, Sammy Davis Jr. und Jimi Hendrix.

Werth habe ihr Augenmerk immer auf die Akteure gerichtet, die sie häufig in leichter Untersicht und in porträthaften Ausschnitten erfasst habe, erläutert Museumsleiter Manfred Großkinsky.

Um schnell auf Veränderungen reagieren zu können, habe sie auf technische Hilfsmittel wie Stativ oder Wechselobjektive verzichtet. Sie habe sehr spontan agiert und nichts inszeniert. „Ich habe in der Tat immer versucht, die Realität abzubilden und beide Seiten zu zeigen“, bestätigte die Fotografin. „Beim Fotografieren muss man auf die Menschen zugehen und ihre Emotionen darstellen, Teleobjektive und Blitzgerät helfen da nicht weiter“, sagte Werth. „Mir kam es auch immer darauf an, die Atmosphäre einzufangen, und nicht so sehr, ob das Motiv auch gestochen scharf ist.“

LN

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