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Kultur im Norden Gregor Schneiders unheimliche Räume
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19:12 01.12.2016

Beklemmend sind die Raumkonstruktionen des Künstlers Gregor Schneider (47). In der Bundeskunsthalle Bonn hat der Kunstprofessor aus Mönchengladbach-Rheydt jetzt einen unheimlichen Parcours seiner wichtigsten Werke aufgebaut. „Wand vor Wand“ heißt die Ausstellung, die bis 19. Februar zu sehen und zu begehen ist. Erstmals wird das Gesamtwerk des international bekannten Künstlers gezeigt. Besucher müssen sich oft in völliger Dunkelheit und fast orientierungslos von Raum zu Raum tasten. Man gelangt in fensterlose, schalldichte und niedrige Räume, die an Zellen oder Verliese erinnern. 2001 hatte Schneider den Goldenen Löwen der Kunstbiennale Venedig gewonnen: Er hatte sein kleinbürgerliches Rheydter „Haus u r“ in den 1938 von den Nazis umgestalteten deutschen Pavillon eingebaut, einige Zimmer kann man nun auch in Bonn betreten.

LN

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