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Kultur im Norden Kunst, die man bezahlen kann
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10:40 14.03.2019
Die gebürtige Lübeckerin Maike Feddern bei einer früheren HanseArt in Lübeck. Sie präsentiert abstrakte Arbeiten.
Lübeck

Malerei statt Musik: 70 Künstler aus elf Nationen präsentieren sich von Freitag bis Sonntag in der Rotunde der Lübecker Musik- und Kongresshalle. Etwa 1000 Werke – hochkarätige Gegenwartskunst aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Skulptur und Grafik – werden zu sehen sein. Die Malerei stellt traditionell einen großen Anteil dar, sagt Thomas Roth. Der Hamburger veranstaltet die Kunstmesse bereits seit 2007 (mit einer dreijährigen Pause) in Lübeck. In diesem Jahr seien ungewöhnlich viele Skulpturen vertreten. In der Malerei gehe es „etwas weniger bunt“ zu als sonst. „Wir haben viele Landschaften, viel Maritimes, häufig in eher gedeckten Farben.“

Zwischen 500 und 200 Euro

Insgesamt hätten sich 160 Künstler und Galerien für die Messe beworben, eine Jury aus Kunstsachverständigen habe die Auswahl getroffen. Hoher künstlerischer Anspruch sei für die Auswahl wichtig, betont Roth. Aber die Kunst solle auch bezahlbar sein, so lägen die Preise in der Regel zwischen 500 und 2000 Euro.

Viele norddeutsche Künstler, vor allem aus Hamburg, sind bei der HanseArt vertreten. Die einheimischen Künstler und Galerien würden sich eher zurückhalten. Zwei Frauen mit Lübeck-Bezug präsentieren ihre Kunst in der MuK: Die in Lübeck geborene Maike Feddern, die jetzt in Hamburg lebt und abstrakte Malerei mit Acrylfarbe, Kreide, Kohle, Spachtelmasse und anderen Materialien ausstellt, sowie die in Lübeck aufgewachsene Malerin Sigrid Gercke. Auch sie arbeitet abstrakt. Acrylfarben, Erde, Asche, Kohle, Bitumen, Sand komponiert sie zu Farblandschaften.

Eröffnet wird die HanseArt morgen um 17.15 Uhr in der Lübecker MuK durch die Kultursenatorin Kathrin Weiher. Geöffnet ist sie bis Sonntag – am Freitag bis 20 Uhr, am Wochenende von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro, bis 16 Jahre frei.

Hier ein Blick auf die HanseArt 2017

Petra Haase

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