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Im Souterrain des Lebens

Hamburg Im Souterrain des Lebens

„Die Königs vom Kiez“ amüsiert das Premierenpublikum am Hamburger Schmidt-Theater.

Hamburg. Familie König hat es auf St. Pauli nicht leicht: Im „Souterrain des Lebens“ zu Hause, muss sich die siebenköpfige Familie mit leerer Kasse und leerem Kühlschrank herumschlagen. Während Tochter Marie (Nadine Schreier) versucht, Ordnung in die Familie bringen, philosophiert der Käpt‘n (Götz Fuhrmann) am Bierstand über Buddha, Marx und den Kapitalismus und versäuft sein letztes Geld. Wegen Mietschulden droht die Wohnungskündigung. Da werden Königs und Nachbarin Berta Possehl (Carolin Spieß) kreativ.

Die Uraufführung der Musicalkomödie „Die Königs vom Kiez“ amüsierte das Publikum im Hamburger Schmidt- Theater mit Liedern wie „Zwischen Puff und Poesie schlägt das Herz von St. Pauli“.

Auch die sehr stereotypen Charakterrollen der Kiezbewohner belohnten die Zuschauer mit Beifall. Die Inszenierung von Theaterchef Corny Littmann ist das zweite Kiez-Musical nach „Heiße Ecke“, das seit 2003 aufgeführt wird. Und auch die neue Produktion ist eine Liebeserklärung an den „wunder, wunder schönen“ Kiez und seinen Fußballclub. „Nimm meine Niere, mein Augenlicht, aber nicht meine Pauli-Karte“, fleht der Käpt‘n seine Tochter Pamela an, weil die seine Dauerkarte verkaufen möchte. Doch ohne die Hilfe ihrer Nachbarn sind die Königs aufgeschmissen . . . Das Musical wird noch bis zum 16. November im Schmidt Theater aufgeführt.

LN

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