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In Russland geraubte Bücher kehren zurück

Frankfurt In Russland geraubte Bücher kehren zurück

Deutsche Familie übergibt 125 Bände.

Frankfurt. 125 historische Bücher, die deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg aus Russland geraubt haben, kehren zurück ins Schloss Pawlowsk. Die Familie von der Schulenburg übergibt die Bände am 18. November in Leipzig an Alexej Gusanow, den Hauptkustos des Schlossmuseums, wie der Erbe Stephan Graf von der Schulenburg mitteilte. Der Festakt wird von der Kulturstiftung der Länder organisiert. Anlass ist die vierte Jahrestagung des deutsch-russischen Bibliotheksdialogs.

Deutsche Truppen hatten Tausende Bände aus dem Schloss bei St. Petersburg geraubt. Einige davon bekam der ehemalige Botschafter und spätere Widerstandkämpfer Friedrich Werner Graf von der Schulenburg (1875-1944) geschenkt. Jahrzehntelang lang standen sie in der Bibliothek von Burg Falkenberg in der Oberpfalz, die Schulenburg wiederaufgebaut hatte. Durch Recherchen der „Süddeutschen Zeitung“

erfuhr die Familie 2013, woher die Bücher stammten.

LN

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