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In den Rauhnächten keine Wäsche draußen aufhängen

In den Rauhnächten keine Wäsche draußen aufhängen

Als Rauhnächte werden die Tage zwischen Heiligabend und dem 6. Januar auch genannt. Viele heidnische Bräuche ranken sich um diese zwölf Tage.

Als Rauhnächte werden die Tage zwischen Heiligabend und dem 6. Januar auch genannt. Viele heidnische Bräuche ranken sich um diese zwölf Tage. So trieb die sogenannte „Wilde Jagd“ ihr Unwesen in diesen Nächten. Angeführt von Odin, der auch Wilder Jäger genannt wird, und Frau Holle. Um sie gütlich zu stimmen, opferte man ihnen Speisen wie Brot, Kuchen, Gebäck, Fleisch. Wer zu dieser Zeit draußen Wäsche aufhing, lief Gefahr, dass sich die „Wilde Jagd“ darin verfing. Oder dass Odin ein Wäschestück mitnahm und als zukünftiges Leichentuch für den Besitzer verwendete.

Da sich böse Geister der Sage nach gerne in Unrat und Unordnung festsetzen, war Aufräumen im Haus und im Leben angesagt. Geliehene Dinge wurden zurückgegeben.

LN

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