Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Kultur im Norden In den Rauhnächten keine Wäsche draußen aufhängen
Nachrichten Kultur Kultur im Norden In den Rauhnächten keine Wäsche draußen aufhängen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:17 29.12.2015

Als Rauhnächte werden die Tage zwischen Heiligabend und dem 6. Januar auch genannt. Viele heidnische Bräuche ranken sich um diese zwölf Tage. So trieb die sogenannte „Wilde Jagd“ ihr Unwesen in diesen Nächten. Angeführt von Odin, der auch Wilder Jäger genannt wird, und Frau Holle. Um sie gütlich zu stimmen, opferte man ihnen Speisen wie Brot, Kuchen, Gebäck, Fleisch. Wer zu dieser Zeit draußen Wäsche aufhing, lief Gefahr, dass sich die „Wilde Jagd“ darin verfing. Oder dass Odin ein Wäschestück mitnahm und als zukünftiges Leichentuch für den Besitzer verwendete.

Da sich böse Geister der Sage nach gerne in Unrat und Unordnung festsetzen, war Aufräumen im Haus und im Leben angesagt. Geliehene Dinge wurden zurückgegeben.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Constantin-Chef Moszkowicz lässt „Fack Ju Göhte“-Fortsetzung offen.

29.12.2015

Am 4. November 2011 sterben in einem brennenden Wohnmobil in Eisenach die beiden Rechtsradikalen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Offiziell war es Selbstmord. Doch war es nicht vielmehr Mord?

29.12.2015

Die 90er Jahre kommen zurück: Caught in the Act (Foto) sind wieder da. Nur noch zu dritt feiert die eingeölte Boyband von einst am letzten Tag des zu Ende ...

29.12.2015
Anzeige