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Ingo Appelt erklärt das Leben

Lübeck Ingo Appelt erklärt das Leben

Eigentlich wollte Ingo Appelt keine Witze mehr über Frauen machen. Bei seinem Auftritt am Sonnabend im ausverkauften Kolosseum hielt er aber nicht lange durch.

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Lübeck statt Olympiastadion: Appelt im Kolosseum.

Quelle: Olaf Malzahn

Lübeck. Eigentlich wollte Ingo Appelt keine Witze mehr über Frauen machen. Bei seinem Auftritt am Sonnabend im ausverkauften Kolosseum hielt er aber nicht lange durch. Ganz ohne Sauereien gehe es nicht, findet er. Denn wenn die Lästerzunge aus Essen die Bühne betritt, wird es gewohnt derbe. „Besser . . . ist besser“ heißt das neue Programm, mit dem der selbsternannte „Konkursverwalter der Männlichkeit“ das Publikum zweieinhalb Stunden bestens unterhielt. So versuchte er den anwesenden Männern ihre Rolle im Leben klarzumachen: „Männer sind Dienstleister. Sie haben immer Schuld.“

Aber auch Politisches hatte er drauf und zog über Angela Merkel und Sigmar Gabriel genauso her wie über Schäuble oder Ursula von der Leyen („Sieben Kinder in sieben Jahren. Man nennt sie schneller Brüter“). Richtig lustig wurde es immer dann, wenn Ingo Appelt andere Künstler nachmachte. Egal, ob Peter Maffay oder Herbert Grönemeyer. „Ich kann ohne Herbert nicht von der Bühne gehen“, meinte er.

Auch vor seinen Comedykollegen machte er nicht halt. „Der Mario Barth spielte vor 100000 Menschen im Olympiastadion. Und ich steh hier in Lübeck“, witzelte er. Seine Fans nahmen es ihm nicht krumm und feierten ihn mit langem Schlussapplaus.

Majka Gerke

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