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Intellektuelle aus den Frauen-Salons

Hamburg Intellektuelle aus den Frauen-Salons

Das Hamburger Jenisch-Haus zeigt „Frauen in der Heine-Zeit“.

Hamburg. . Das Hamburger Jenisch- Haus eröffnet heute die Ausstellung „Salonfähig — Frauen in der Heine-Zeit“. Vorgestellt werden einige hochgebildete Salon-Frauen und Schriftstellerinnen, mit denen der Dichter Heinrich Heine (1797-1856) einen regen Austausch pflegte. Bis zum 23. Oktober werden in dem ehemaligen Landsitz des Hamburger Senators Martin Johan von Jenisch Gemälde, Stiche, Original-Handschriften, exklusive Buchausgaben und besondere Kleidungsstücke dieser namhaften Frauen gezeigt und ihre vielfältigen Beziehungen zu Heine erläutert. Dazu zählen neben Heines Mutter Betty und Elise Krinitz, Heines letzte große Liebe, so unterschiedliche Frauen wie die Salon-Besitzerin Rahel Varnhagen von Ense, die Schriftstellerinnen George Sand, Madame de Staël und Fanny Lewald sowie Kaiserin Elisabeth von Österreich, genannt Sisi.

Heinrich Heine galt als scharfzüngiger Ironiker und als Wegbereiter der literarischen Moderne. Mit seiner eleganten Poesie und seinen polemischen Sottisen gegen den Geist seiner Zeit errang er schon zu Lebzeiten eine hohe Popularität — auch unter weiblichen Intellektuellen, mit denen er sich umgab.

Das Jenisch-Haus im Othmarscher Jenisch-Park wurde zwischen 1831 und 1834 nach Entwürfen von Franz Gustav Forsmann und Karl Friedrich Schinkel errichtet, es enthält immer noch Mobiliar aus der Entstehungszeit.

• Internet: www.jenisch-haus.de

LN

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