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Kultur im Norden „Jazz in den Wolken“, sagt Antje Peters-Hirt
Nachrichten Kultur Kultur im Norden „Jazz in den Wolken“, sagt Antje Peters-Hirt
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18:26 14.01.2017
Lübeck

Was liebe ich mehr – Bücher, Filme, Bilder? Ich kann mich nicht entscheiden. Dazu gehören natürlich auch Theater und Oper sowie andere Musik und jede Art von Museum. Kurz: Kunst überhaupt ist mir Lebenselixier.

Antje Peters-Hirt (63), kunstbegeisterte Literaturwissenschaftlerin, ist geboren und aufgewachsen in Lübeck. Die stellvertretende Direktorin von „Die Gemeinnützige“ hält die Predigt bei der Lübecker Laienkanzel am Sonntag, 19. März um 10.30 Uhr in der St.-Jürgen-Kapelle über das Thema „Komm! ins Offene, Freund!“ Quelle: Foto: Lutz Roessler

Ich liebe Neuerscheinungen: Sylvie Schenk, eine deutsch-französische Autorin, hat ein rasantes Buch mit dem Titel „Schnell, dein Leben“ geschrieben, und die Essayistin Gisela von Wysocki hat mit „Wiesengrund“ ihren zweiten Roman vorgelegt, ein herrliches Buch, auch über Adorno!

Ich bemühe mich, (Wissens-)Inseln zu bilden und dadurch ganz nah an den Autoren zu bleiben. Das gilt zum Beispiel für Ingeborg Bachmann, über deren Gedicht „Böhmen liegt am Meer“

gerade die Neuinterpretation „Winterreise nach Prag“ erschienen ist.

Ich verehre FotografInnen: Das Verborgene Museum in Berlin widmet sich gerade dem „Schicksal Emigration“ und zeigt Bilder der Fotografinnen Gerti Deutsch und Jeanne Mandello, die aus Wien und Berlin emigriert sind.

Ich interessiere mich für Weltreisende, so für Annemarie Schwarzenbach. Haben Sie schon die Werkausgabe bei Lenos wahrgenommen? Ein kurzes, wildes und intensives Leben ist hier zu besichtigen.

Ich begeistere mich für Lyrik. Die Gesammelten Gedichte der kürzlich verstorbenen Wahl-Schleswig-Holsteinerin Sarah Kirsch sind jetzt erschienen. Nun zum Kino. Wer kennt „Toni Erdmann“ noch nicht? Der Streifen ist Pflicht. Als Kür zeigen wir vom Verein „Klopfklopf. Lübeck ist weltoffen“ am 26. Februar im Kommunalen Kino Koki um 18 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin den Film „Ein Haus in Berlin“, eine spannende Recherche über die Geschichte eines Hauses in Berlin. Den ersten arabischen Film einer Frau, „Das Mädchen Wadjda“, müssen Sie natürlich auch sehen, inzwischen als DVD verfügbar.

Was Musik betrifft, begehe ich unwegsame Pfade von Olga Neuwirth bis Sofia Guibaidulina. Wollen wir nicht versuchen, mehr Musik von Frauen kennenzulernen! Überraschenderweise sind ja keineswegs alle Musiker beim Aderlass 2016 gestorben. Es gibt noch Jubilare, nämlich Patti Smith, Jane Birkin und Marianne Faithful. Was kann uns passieren, wenn die Mädels so unverdrossen ins achte Lebensjahrzehnt starten?

Was die Kunst angeht, so startet am 4. Februar die Hamburger Ausstellung im Bucerius Kunst Forum „Paula Modersohn-Becker. Der Weg in die Moderne“ passend zum Film „Paula“ , der gerade angelaufen ist.

Ja, und auch Mode ist wichtig! Noch bis zum 17. April lädt die Rostocker Kunsthalle zu „Sibylle - Zeitschrift für Mode und Kultur“ ein. Es geht um Frauenmode made in DDR und ihre FotografInnen.

Ach ja, das Motto „Jazz in den Wolken“ in der Überschrift ist von Christine Langer. Schauen Sie doch mal in ihren letzten gleichnamigen Gedichtband!

LN

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Samuel Koch ist seit seinem Unfall vor sechs Jahren bei „Wetten, dass..?“ querschnittsgelähmt. Heute spielt er mehrere Rollen an verschiedenen Theatern, schreibt Bücher und unterstützt die Stiftung „wings for life“.

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Hamburgs neues Wahrzeichen kommt auch bei den Musikern gut an. Sie sind angetan von Raum und Klang.

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Wenn sie es sich leisten könnte, würde die Frau trotzdem nicht in Nobel-Restaurants speisen, denn dort soll fast immer alles klappen, wegen des professionellen Personals ...

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