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Juli Zeh bekommt den Thomas-Mann-Preis 2013

Lübeck Juli Zeh bekommt den Thomas-Mann-Preis 2013

und Bayerische Akademie ehren die Autorin.

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Juli Zeh ist Schriftstellerin und ausgebildete Juristin.

Quelle: Foto: dpa

Lübeck. Die Schriftstellerin Juli Zeh erhält in diesem Jahr den Thomas-Mann-Preis, der gemeinsam von der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, München, und der Hansestadt Lübeck verliehen wird. Er gehe an eine temperamentvolle und experimentierfreudige Erzählerin, die ein vielfältiges Prosawerk vorgelegt habe, in dessen Mittelpunkt die Frage nach individueller Freiheit und Verantwortung, nach gesellschaftlichen Werten und Orientierungen stehe, heißt es in der Begründung. In klug komponierten Romanen und präzise argumentierenden Essays gelängen ihr luzide Zeitdiagnosen. Juli Zeh setze damit die besten Traditionen engagierter Literatur fort — „für eine Gegenwart, die solcher Autorinnen dringend bedarf“.

Juli Zeh (39) gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Schrifstellerinnen. Ihr Debütroman „Adler und Engel“ (2001) wurde in 31 Sprachen übersetzt. Die Autorin, die auch Kinderbücher und Theaterstücke geschrieben hat, veröffentlichte 2009 zusammen mit Ilija Trojanow das Buch „Angriff auf die Freiheit“, in dem angeprangert wird, dass unter dem Vorwand der Terrorabwehr Bürgerrechte abgebaut würden. In Zehs jüngstem, 2012 veröffentlichtem Roman „Nullzeit“ geht es um eine Dreiecksbeziehung.

Der mit 25 000 Euro dotierte Thomas-Mann-Preis wird Juli Zeh am 8. Dezember im Max-Joseph-Saal in der Münchener Residenz verliehen. Die Laudatio hält Ilija Trojanow.

LN

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